Grundstücksmarktbericht vorgestellt
212 Euro pro Quadratmeter

Drensteinfurt -

Die Stadt Drensteinfurt gehört erneut zu den teuren Wohngegenden im Kreis Warendorf. Die wenigen Grundstücke, die 2018 am Markt waren, kosteten im Schnitt 212 Euro pro Quadratmeter.

Sonntag, 07.04.2019, 08:00 Uhr
Im Jahr 2018 waren gerade einmal sechs Baugrundstücke in Drensteinfurt am Markt verfügbar.
Im Jahr 2018 waren gerade einmal sechs Baugrundstücke in Drensteinfurt am Markt verfügbar. Foto: Dietmar Jeschke

Die Stadt Drensteinfurt ist ein „teures Pflaster“. Denn mit einem durchschnittlichen Preis von 212,23 Euro für den Quadratmeter Bauland gehörte die Wersestadt im Jahr 2018 zum Spitzen-Quartett im Kreis Warendorf.

Nur in Telgte (237 Euro), Warendorf (276 Euro) und Everswinkel (304 Euro) war Bauland im vergangenen Jahr noch teurer – wenn es denn überhaupt welches gab. Denn wie dem druckfrischen Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses für den Kreis weiter zu entnehmen ist, wurden 2018 in Drensteinfurt gerade einmal sechs Grundstück veräußert. Dass es erheblich mehr hätten sein können, dokumentiert die lange Warteliste für das immer noch in der Planung steckende Baugebiet „Mondscheinweg“.

Die Spanne zwischen den Grundstückspreisen im Kreisgebiet ist auch weiterhin sehr groß. Denn in Wadersloh etwa war Bauland bereits für durchschnittlich 109 Euro pro Quadratmeter zu bekommen. Rund 120 Euro wurden in Sassenberg und 136 Euro in Ahlen fällig.

Der Preise für Gewerbeflächen lag im Kreisdurchschnitt bei 44,10 Euro und der für landwirtschaftliche Flächen bei 7,10 Euro pro Quadratmeter.

Bodenrichtwert

Als Bodenrichtwert für das Jahr 2019 nennt der Gutachterausschuss die Summe von 180 Euro pro Quadratmeter in guter Lage im Ortsteil Drensteinfurt. In Rinkerode sind es 211 Euro und in Walstedde 134 Euro.

Die 35 Ein- und Zweifamilienhäuser, die in der Wersestadt und ihren Ortsteilen im vergangenen Jahr veräußert wurden, kosteten im Durchschnitt 213 500 Euro und damit weniger als im Kreisdurchschnitt, der bei 260 753 Euro lag. Am teuersten waren die Immobilien in der Nachbarstadt Sendenhorst, wo im Schnitt 405 851 Euro gezahlt wurden. Auf Platz zwei folgen Beckum (325 333 Euro) vor Ennigerloh (315 385 Euro).

Eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenendhaus kostete in Drensteinfurt zuletzt im Schnitt 194 625 Euro. In Sendenhorst waren es 319 383 Euro.

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