Zerstörte Hütte wurde saniert
„Ein feiner Aufenthaltsort“

Rinkerode -

Eine böse Überraschungen erlebten die Rinkeroder Heimatfreunde zum Jahresbeginn: Vandalen hatten Teile der Schutzhütte am Grillplatz in Brand gesetzt und zerstört.

Sonntag, 14.04.2019, 23:56 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 15:38 Uhr
Einige Monate lang war die Schutzhütte am Pröbstingweg gesperrt. Unbekannte Vandalen hatten den Unterstand nicht nur mit Farbe beschmiert, sondern auch den Mittelpfeiler angezündet. Mit Hilfe der Feuerwehr und weiterer Helfer wurde die Hütte nun wieder auf Vordermann gebracht.
Einige Monate lang war die Schutzhütte am Pröbstingweg gesperrt. Unbekannte Vandalen hatten den Unterstand nicht nur mit Farbe beschmiert, sondern auch den Mittelpfeiler angezündet. Mit Hilfe der Feuerwehr und weiterer Helfer wurde die Hütte nun wieder auf Vordermann gebracht. Foto: Heimatverein

Gleich zu Anfang des Jahres erlebten die Rinkeroder Heimatfreunde eine böse Überraschung: Unbekannte Vandalen hatten den Mittelpfosten der beliebten Schutzhütte am Grillplatz am Pröbstingweg unweit der Bahnlinie in Brand gesetzt und zerstört. Auch die angeschraubte Notrufplakette mit der Ortskennzeichnung, die der Feuerwehr im Notfall den genauen Standort des Hilfesuchenden anzeigt, war zerbrochen worden. „Warum? Wie kann es zu dazu kommen?“, fragen sich die Mitglieder des Heimatvereins bis heute.

Da der gerne genutzte Unterstand einzustürzen drohte, musste er umgehend gesperrt werden. „In den folgenden Winterwochen wurde der traurige Zustand der Hütte von vielen, auch auswärtigen Radfahrern angesprochen“, teilt der Heimatverein mit. Entsprechend war Handeln angesagt. Nachdem der Heimatverein sich bereiterklärt hatte, die nicht unerheblichen Materialkosten zu übernehmen, nahm sich ein Helferteam unter der Federführung von Günter Hagedorn der Sache an. Mit Unterstützung einer örtlichen Zimmerei wurde der Mittelpfosten ersetzt.

Mit Schlauch und Spritze

Danach kümmerten sich einige Mitglieder der Rinkeroder Feuerwehr mit Schlauch und Spritze um eine Grundreinigung. Außerdem wurde eine bereits vor längere Zeit mutwillig zerstörte Bohle in der Außenwand ausgetauscht. „Auch waren die Pfosten und Balken, die das Grundstück zur Straße einfassten, in die Jahre gekommen“, so der Heimatverein. „Günter Hagedorn organisierte von einem Förster unbehandelte ,Schleiten‘ (Holzstangen). Diese wurden aufgearbeitet und für die Begrenzung zur Straße verwandt. Zum attraktiven Aussehen wurden die Wände neu angestrichen und dabei Farbschmierereien übermalt, die Sitzgelegenheiten farblich hervorgehoben und eine Ablage mit Brettern angeschraubt.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, lädt die Schutzhütte doch passend zum Frühjahr wieder zur gemütlichen Rast ein. „Es ist ein wirklich feiner Aufenthaltsort geworden. Der Heimatverein dankt der Feuerwehr und allen Engagierten für ihre ehrenamtliche Arbeitsleistung“, heißt es abschließend.

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