Ankunft in Ingré
Ein herzlicher Empfang nach langer Anreise

Drensteinfurt/Ingré -

13 statt der eigentlich geplanten zehn Stunden hat die Anreise der Drensteinfurter Delegation gedauert. Deshalb musste das Programm für den ersten Abend in der künftigen Partnerstadt Ingré ein wenig gestrafft werden. Spektakulär war es dennoch.

Donnerstag, 09.05.2019, 06:00 Uhr
Einen stimmungsvollen Ausklang des ersten Tages erlebte die Gruppe in Orléans, wo die berühmte Kathedrale in besonderem Licht erstrahlte.
Einen stimmungsvollen Ausklang des ersten Tages erlebte die Gruppe in Orléans, wo die berühmte Kathedrale in besonderem Licht erstrahlte. Foto: Dietmar Jeschke

Mit einem anstrengenden, aber am Ende doch noch spektakulären Tag hat die Frankreichfahrt der Stadt und des Partnerschaftsvereins „Städte(R)Freundschaft“ begonnen. Lief bei der Abfahrt pünktlich um 6 Uhr an der Dreingau-Halle noch alles nach Plan, warf der dichte Ruhrgebietsverkehr den Zeitplan doch schon frühzeitig über den Haufen.

Am Ende der rund 700 Kilometer langen Fahrt, die über Düsseldorf, Aachen und Paris in Richtung Orléans führte, standen schließlich stolze 13 statt der geplanten zehn Stunden „auf der Uhr“. Mit Folgen für die Gäste – und vor allem für die Gastgeber, die das geplante Abendprogramm kurzfristig ein wenig straffen und umdisponieren mussten.

Nachdem der Bus aus Drensteinfurt an der Autobahnabfahrt von der Polizei in Empfang genommen und in Richtung Ingré eskortiert worden war, sorgten Bürgermeister Christian Dumas und die Mitglieder des französischen Partnerschaftsvereins für einen herzlichen Empfang. Dann folgte die rasche Aufteilung der Besucher auf die Gästefamilien. Für die offizielle Delegation ging es derweil statt ins Hotel direkt zum Abendessen ins Restaurant – gleichfalls in gestraffter Form, sollte der Höhepunkt des Abends doch keinesfalls verpasst werden.

Farbenfrohes Gotteshaus

Und so ging es nach einigen raschen Häppchen bereits um kurz nach 20 Uhr mit der „Tram“ von Ingré aus ins nur wenige Minuten entfernte Zentrum der Stadt Orléans, wo sich bereits Tausende Menschen um die Kathedrale versammelt hatten. Am Vorabend des Feiertages der Heiligen Jeanne d‘Arc am 8. Mai erwartete die Besucher nach einer kurzen Gedenkstunde eine spektakuläre Licht- und Tonschau, während der die Fassade des berühmten Gotteshauses in unzähligen Farben erstrahlte. Der einsetzende Regen war dabei schnell vergessen.

Nach dem gut 19-stündigen Auftaktakt ging es schließlich für Gäste und Gastgeber um kurz nach Mitternacht „in die Falle“, stand doch bereits am gestrigen Mittwoch erneut ein straffes Programm an, das mit einem Umzug und einer Gedenkstunde zum 8. Mai – dem Tag des Ende des Zweiten Weltkrieges – begann und am Nachmittag erneut in Richtung Orléans zum Fest der heiligen Johanna führte. Am heutigen Donnerstag stehen zwei besondere Höhepunkte an. Am Morgen geht es zum berühmten Loire-Schloss Chambord. Und am Abend wird dann nach fast vierjähriger Vorbereitung die offizielle Partnerschaftsurkunde unterzeichnet.

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