Zweiter Tag in Ingré
Stewwerter als Ehrengäste bei Gedenkveranstaltungen

Drensteinfurt/Ingré -

Der 8. Mai wird in Frankreich traditionell feierlich begangen. Das durfte auch die Drensteinfurter Delegation miterleben, die zunächst bei einer Gedenkveranstaltung in Ingré und anschließend bei einer Parade in Orléans als Ehrengäste willkommen geheißen wurde.

Freitag, 10.05.2019, 06:00 Uhr
An der Gedenkstunde in Ingré nahmen neben Bürgermeister Carsten Grawunder und seinem französischen Amtskollegen Christian Dumas (v.re.) auch Vertreter der italienischen Stadt Castel Maggiore teil.
An der Gedenkstunde in Ingré nahmen neben Bürgermeister Carsten Grawunder und seinem französischen Amtskollegen Christian Dumas (v.re.) auch Vertreter der italienischen Stadt Castel Maggiore teil. Foto: Dietmar Jeschke

Dudelsack- und Trommelklänge, Blasmusik und flotte Samba-Rhythmen, dazu historische Kostüme, prächtige Rüstungen und Reiter, gigantische Feuerwehrfahrzeuge, schwere Panzerwagen und Kampfflugzeuge, die nur wenige Meter über dem Prachtboulevard vor der Kathedrale von Orléans ihre Runden drehen: Genauso abwechslungsreich und farbenfroh, wie der Feiertag zu Ehren der Jungfrau von Orléans am Dienstagabend eingeleitet worden war, ging am Mittwochnachmittag die prächtige Parade vor abermals Zehntausenden Zuschauern über die Bühne.

Mittendrin: die fast 50-köpfige Reisegruppe aus Drensteinfurt. Und das hatte durchaus einen besonderen Grund. Denn in diesem Jahr war der Tag der Jeanne d‘Arc ganz den Partnerstädten der Loire-Metropole gewidmet. Und da Ingré, der künftige Städtepartner Drensteinfurts, eben nur einen berühmten „Steinwurf“ von Orléans entfernt liegt, hatte die Stadt auch Bürgermeister Carsten Grawunder und die Reisegruppe aus Stewwert zu Ehrengästen erklärt. Samt Tribünenplatz vor der altehrwürdigen Kathedrale, wo auch eine Abordnung der Stadt Münster ihren Platz gefunden hatte. Zum Abschluss des über zweistündigen Defilees waren die Gäste dann selbst gefordert: beim Marsch vor jubelndem Publikum durch die historische Altstadt Orleáns.

Besinnlicher Beginn des Tages

Weniger ausgelassen, dafür durchaus besinnlich hatte der Tag für die Besucher in Ingré begonnen. Da der 8. Mai nämlich nicht nur der Feiertag Jeanne d‘Arcs ist, sondern auch das offizielle Ende des Zweiten Weltkriegs markiert, hatte Ingrés Bürgermeister Christian Dumas im Angedenken der Opfer zu einem Umzug samt Gedenkstunde am Ehrenmal der Stadt eingeladen. Begleitet von liebevoll restaurierten amerikanischen Armeefahrzeugen – samt tiefblauem 1936-er Generalstabsfahrzeug der Marke Chevrolet – setzte sich der Zug, begleitet von Blasmusik, Bürgern und Schülern, am Rathaus in Bewegung.

Drensteinfurter in Ingré

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  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke
  • Der dritte Tag begann besinnlich bei einer Gedenkstunde am Ehrenmal in Ingré. Anschließend besuchte die Gruppe die festliche Parade zu Ehren der Jungfrau von Orléans. Foto: Dietmar Jeschke

Nach dem Verlesen der zentralen, vom „Secretaire d‘Etat“ für jede Stadt vorgegeben Ansprache richtete Dumas noch einige persönliche Worte an die zahlreichen Teilnehmer. „Es ist das erste Mal, dass wir Delegationen der beiden europäischen Freunde von Ingré zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs begrüßt haben.“ Denn neben den Mitgliedern des Vereins „Städte(R)freundschaft“ und den Repräsentanten der Stadt Drensteinfurt war auch eine Abordnung der italienischen Stadt Castel Maggiore zugegen, mit der Ingré schon seit etlichen Jahren eine Städtepartnerschaft pflegt. „Jenseits der Pflicht, sich zu erinnern, ist ihre Anwesenheit auch eine Botschaft der Hoffnung und des Friedens, die wir nutzen wollen, um nie wieder Hass und Krieg zu erleben – insbesondere in Europa“, so Dumas.

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