Letzter Tag in Ingré
Schilder, Bilder und Präsente

Ingré/Drensteinfurt -

Auch am letzten Tag ihres Frankreich-Aufenthaltes wurde die Drensteinfurter Delegation noch einmal mit viel Herzlichkeit überschüttet. Wie schon am Stewwerter Rathaus weist nun auch mitten in Ingré ein Schild den Weg in Richtung der 739 Kilometer entfernten Partnerstadt.

Sonntag, 12.05.2019, 20:00 Uhr
Den Weg gen Stewwert weist den Bürgern von Ingré seit Freitag dieses Schild.
Den Weg gen Stewwert weist den Bürgern von Ingré seit Freitag dieses Schild. Foto: Dietmar Jeschke

Überreicht worden war es bereits vor rund zwei Jahren. Am Freitag wurde es nun auch „von Amts wegen“ seiner Bestimmung übergeben. „Drensteinfurt 739 km“ heißt es auf dem – für französische Verhältnisse in untypischem Gelb gehaltenen – Hinweisschild, das ab sofort höchst offiziell die grobe Richtung nach Stewwert vorgibt.

Die feierliche Enthüllung war gleichzeitig der letzte Programmpunkt des Aufenthaltes der Drensteinfurter Delegation. „Tolle vier Tage mit tollen Ergebnissen“, fasste Bürgermeister Carsten Grawunder kurz nach der herzlichen Verabschiedung zusammen. „Es war eine tolle Gastfreundschaft, die die ,Messlatte‘ noch einmal höher gelegt hat.“

Zur Stärkung für die lange Rückreise hatten die französischen Gastgeber noch einmal in den Festsaal eingeladen, wo die Frühstückstische bunt gedeckt waren. Musikalisch begrüßt wurden die Gäste von einigen französischen Schülern – dem Anlass entsprechend mit der Europahymne. Und natürlich wurde die berühmte „Ode an die Freude“ aus Beethovens neunter Sinfonie auf Deutsch gesungen – obwohl die Schüler bis dahin kein Wort Deutsch gesprochen und nur eine Woche Zeit hatten, um das Stück perfekt einzustudieren. Die Gäste dankten es ihnen mit tosendem Applaus.

Schüler gestalten kleine Kunstwerke

Parallel dazu gaben die Schüler dem Bürgermeister eine ganze Reihe selbst gemalter Bilder mit auf den Weg. Nach der Idee von Klaus Kösters hatten beide Städte ihre Schüler aufgerufen, den Altersgenossen in der Partnerstadt ihre Heimat vorzustellen. Den Auftakt hatten die Kinder in Drensteinfurt gemacht, deren selbst gemalte Bilder mit Stewwerter Motiven in der Bibliothek von Ingré gezeigt werden. Die kleinen Kunstwerke aus Frankreich sollen nun in Kürze in der Wersestadt zu sehen sein.

„Au revoir Ingré“

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  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke
  • Vor der Verabschiedung wurde es auch am letzten Tag des Frankreich-Aufenthalts noch einmal freundschaftlich-feierlich. Foto: Dietmar Jeschke

Nach einem Abschiedsspaziergang vorbei an Rathaus und Kirche hieß es schließlich: „Au revoir.“ Selbstredend nicht ohne ein kleines Präsentpaket mit Spezialitäten aus dem Tal der Loire. Von Orléans aus ging es über Paris, Aachen und Düsseldorf zurück in die Wersestadt, wo die Gruppe – zufrieden, aber auch geschafft – um 22 Uhr eintraf.

Zeit, die gesammelten Eindrücke auszutauschen, haben die Mitglieder des Partnerschaftsvereins „Städte(R)freundschaft“ schon bald. Am Montag, 3. Juni, steht die Generalversammlung an. Beginn ist um 19 Uhr in der Alten Post.

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