Becken für Wasserspiel installiert
Gewichtiger Grund für die Vollsperrung

Drensteinfurt -

Zwei Tage lang war die Fahrt über den Marktplatz nicht möglich. Das hatte einen gewichtigen Grund: Am Mittwochmorgen ist das 30 Tonnen schwere Betonbecken für das künftige Wasserspiel geliefert worden.

Mittwoch, 22.05.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 15:01 Uhr
30 Tonnen wiegt das Becken, das mit Hilfe eines Kranwagens in die Grube eingelassen wurde.
30 Tonnen wiegt das Becken, das mit Hilfe eines Kranwagens in die Grube eingelassen wurde. Foto: -sre-

Mit Einschränkungen müssen die Verkehrsteilnehmer in der Innenstadt seit Längerem leben. An den vergangenen beiden Tagen war der Marktplatz nun komplett gesperrt. Das hatte jedoch einen gewichtigen Grund: Per Schwerlasttransport wurden das 30 Tonnen wiegende Betonbecken und der zehn Tonnen schwere Deckel für das Wasserspiel angeliefert, das in Zukunft den Marktplatz schmücken soll.

Schon lange vor 7 Uhr war am Mittwoch in der Münsterstraße kein Durchkommen mehr. Drei große Lkw versperrten, voll beladen, den Weg. Bereits um 5.30 Uhr hatte der riesige Kranwagen auf dem Markt Position bezogen. Die Fahrten des Schwertransporters müssen im Vorfeld genehmigt werden. Zudem darf er in der Hauptverkehrszeit von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 19 Uhr gar nicht unterwegs sein.

Die sieben mal vier Meter große und 3,25 Meter tiefe Grube für das Wasserspiel hatte die Firma Theilmeier bereits in den Tagen vorher ausgehoben. Am Rande der Grube parkte der 60 Tonnen schwere Kranwagen der Firma Bracht aus Unna, der das Betonbecken in die Grube lassen sollte.

Präzisionsarbeit

Pünktlich um 7 Uhr ging es los. Präzise und unter den Augen von Experten der beteiligten Firmen ließ Kranwagenführer Günter Edelmeier den 30 Tonnen schweren Koloss hinab. Millimeterarbeit. Es folgten die Schaltanlage mit der gesamten Steuerungstechnik sowie die Sauganlage, ehe der zehn Tonnen schwere Deckel oben drauf gesetzt wurde. Eine Schicht aus Montageschaum sorgte für den dichten Verschluss des Beckens.

Sobald alle Restarbeiten abgeschlossen sind, wird die Grube verschlossen. „Dann wird zügig mit den Pflasterarbeiten begonnen“, erklärte Edelmeier.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6631734?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F
Tödlicher Pedelec-Unfall lässt Fragen offen
Die Baustelle wurde nach dem Unfall (r.) anders abgesichert, als sie es vor dem Unfall war. Das linke Foto zeigt die Baugrube kurz nach der Bergung der schwer verletzten Frau.
Nachrichten-Ticker