Vermarktung von „Viehfeld III“
4,4 Hektar für neues Gewerbe

Drensteinfurt -

Nicht nur die Nachfrage nach Wohnraum, auch die nach Gewerbeflächen in der Stadt ist hoch. 4,4 Hektar stehen im neuen Industriegebiet „Viehfeld III“ zur Verfügung. Ganz in der Nähe wird „Zweirad Mürmann“ ein Gebäude bauen. Und auch Recep Erols Imbiss soll dorthin umziehen.

Mittwoch, 05.06.2019, 22:00 Uhr
„Zweirad Mürmann“ zieht an den Rand des Gewerbegebiets Viehfeld. Dieses wird um eine 4,4 Hektar große Fläche erweitert.
„Zweirad Mürmann“ zieht an den Rand des Gewerbegebiets Viehfeld. Dieses wird um eine 4,4 Hektar große Fläche erweitert. Foto: M. Oberhoff

Die Stadt wächst. Das merkt man nicht nur daran, dass derzeit einige neue Wohngebiete in Drensteinfurt und Walstedde auf den Weg gebracht werden. Auch Firmen wollen sich in Stewwert ansiedeln. Deshalb wird das Gewerbe- und Industriegebiet „Viehfeld“ am südlichen Ortsrand der Kernstadt erweitert.

Dieser nunmehr dritte Abschnitt umfasst bebaubare Flächen mit einer Größe von insgesamt 4,4 Hektar. „Die Verkaufsverhandlungen für eine 15 000 Quadratmeter große, im östlichen Abschnitt des Industriegebiets befindliche Fläche stehen kurz vor dem Abschluss“, teilt das Bauamt der Stadt mit. „Die übrigen, noch nicht vermessenen Flächen wurden im Rahmen einer ersten Bewerbungsphase vermarktet, die am 31. Mai endete.“

Interessierte konnten sich bis zu diesem Stichtag über den städtischen Auftritt auf dem Onlineportal „baupilot“ bewerben. „Von dieser Möglichkeit haben vier Bewerber Gebrauch gemacht, die sich für insgesamt etwa einen Hektar Fläche interessieren“, heißt es weiter.

Kriterienkatalog erarbeitet

Mit der Ausweisung von „Viehfeld III“ kommt die Stadt jedoch so langsam an ihre Grenzen. „Vor dem Hintergrund, dass in Zukunft Gewerbeflächen nicht mehr in beliebiger Zahl erschlossen und zur Verfügung gestellt werden können, sich der Standort Drensteinfurt aber im interkommunalen Wettbewerb positionieren muss und aktuell die Nachfrage nach Gewerbeflächen hoch ist, wurde ein Kriterienkatalog für die Vergabe von Gewerbegrundstücken erarbeitet. Anhand dessen erfolgt nun eine (vergleichende) Bewertung der Interessenten. Diese Arbeiten dauern an“, so die Stadt.

Einen neuen Standort am Rande des Gewerbegebiets – zwischen Möbel Gaßmöller, „Getränke Oase“ und Feuerwache – hat sich indes „Zweirad Mürmann “ gesichert. Nachdem in der vergangenen Woche die Baugenehmigung ins Haus geflattert war, erfolgte am Dienstag der symbolische erste Spatenstich. Das Gelände ist schon abgesteckt, ab Freitag sollen die Bagger rollen.

Umzug zum Jahresende

Der Zweiradhändler, der seit zehn Jahren mit im Gebäude des früheren Autohauses Volkmar (jetzt Kfz-Werkstatt Lohmann) an der Kleiststraße sitzt, will, wenn alles nach Plan läuft, zum Jahresende umziehen. Am neuen Standort steht Chef Marc Mürmann und seinen mittlerweile fünf Mitarbeitern – im August beginnt noch ein zweiter Lehrling mit der Ausbildung – fast drei Mal so viel Platz wie bisher zu Verfügung. Auf insgesamt 1000 Quadratmetern entsteht ein modernes Ladenlokal samt Werkstatt, Büro- und Lagerräumen.

„Wir wollen aber kein Megastore werden, sondern bodenständig bleiben“, betont der Inhaber. Viel vom neuen Gebäude, das Architekt Frank Holtrup aus Herbern geplant hat, will Familie Mürmann in Eigenleistung errichten. Die Zufahrt zum Gelände wird über die Bürener Straße erfolgen. Marc Mürmanns Wunsch ist eine zweite Einfahrt von der Konrad-Adenauer-Straße aus. Ob sich diese realisieren lässt, muss noch geklärt werden.

Neuer Imbiss kommt

Ebenfalls auf dem bisher teils in städtischem, teils in privatem Besitz befindlichen Eckgrundstück soll der neue Imbiss von Recep Erol entstehen. Auch dafür ist die Baugenehmigung vergangene Woche erteilt worden, erklärt der Betreiber auf WN-Anfrage. Darüber hinaus habe er seitens seines bisherigen Verpächters das Signal bekommen, so lange in den alten Räumen am Heuweg bleiben zu können, bis der Neubau fertig sei, sagt Erol. Da der Kreis Warendorf der Bauvoranfrage für die dort geplante Spielhalle jüngst eine Absage erteilt hatte (WN berichteten), besteht zunächst einmal kein Zeitdruck mehr. Über neue Pläne an dieser Stelle ist bislang nichts bekannt.

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