Walstedder Ferienfreizeit
Spannende Tage in Föckinghausen

Walstedde -

Langeweile? Das war für die 53 Kinder und 14 Betreuer der 22. Ferienfreizeit „Bolle“ erneut ein Fremdwort. Über das Fronleichnamswochenende ging es für die Teilnehmer nach Föckinghausen.

Montag, 24.06.2019, 18:00 Uhr
Viel Spaß hatten die 53 Kinder und ihre 14. Betreuer bei der bereits 22. Auflage der Walstedder Ferienfreizeit.
Viel Spaß hatten die 53 Kinder und ihre 14. Betreuer bei der bereits 22. Auflage der Walstedder Ferienfreizeit. Foto: Pieck

Spannende und abwechslungsreiche Tage erlebten 53 Kinder und ihre 14 Betreuer bei der mittlerweile 22. Auflage der Ferienfreizeit „Bolle“, die in diesem Jahr erneut in Föckinghausen stattfand – und das nicht, wie sonst üblich, am Himmelfahrts-, sondern am Fronleichnamswochenende.

Aufgeteilt in fünf Gruppen in fünf Häusern traten die „Hillibillies“, „Skater“, „Hippies“, „Rocker“ und „Ökos“ bei verschiedenen Spielen und Aktionen gegeneinander an. „In diesem Jahr hatten wir Subkulturen‘ als Namen für die Häuser gewählt und die Kinder gebeten, passende Kostüme oder Utensilien dazu mitzubringen. Die Teamer selbstverständlich auch“, berichtet Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck . „Und wie immer gab es zu wenig Schlaf für Kinder und Betreuer. Aber das gehört wohl dazu.“

Lief die Anreise wettermäßig noch nach Plan, so musste die für Donnerstagnachmittag geplante Olympiade allerdings aufgrund eines Unwetters abgebrochen werden. „Danach war das Wetter sonnig, aber nicht zu heiß – einfach klasse“, so Pieck weiter. „Keine ernsthaften Verletzungen, so gut wie kein Heimweh, ausnahmslos sehr folgsame Kinder, ein Leitungsteam mit einer ausgeglichenen Mischung aus ,alten Hasen‘ und ,jungen Hüpfern‘. Immerhin waren elf der 14 Betreuer schon selbst als Kinder bei ,Bolle‘ dabei gewesen“, lautete das Fazit des Jugendpflegers.

Programmmäßig hatte das Team wieder einiges vorbereitet. Das Angebot reicht von verschiedenen Workshops über einen bunten „Varieté-Abend“ bis hin zur Schatzsuche in Form eines Stationsspiels. „Der Schatz konnte am Ende nur gefunden werden, wenn alle zehn Kleingruppen zusammengearbeitet hatten“, erklärte Rüdiger Pieck. Weitere Höhepunkte waren das „Treffen der Subkulturen“ mit Lagerfeuer, Bogenschießen, Skaten, Spikeball, Henna-Tattoos und Boxen. Und wer wollte, der konnte am Samstag das Museumsbergwerk in Ramsbeck besuchen oder an einer Schmuckwerkstatt teilnehmen.

Am Abschlussabend lautete das Motto schließlich wieder „Schlag den Teamer“. „In jedem Jahr der Stimmungshöhepunkt bei ,Bolle‘“, weiß der Stadtjugendpfleger. „Dabei konnten die Kinder bei gewonnenen Herausforderungen Zeit für späteres Zu-Bett-Gehen erspielen.“

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