50 Jahre Lambertusschule
Ein Tag der Begegnung

Walstedde -

Über einige Monate hinweg hatten Schüler und Lehrer den großen Tag vorbereitet. Am Samstag dann zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite. Hundert Gäste, Eltern und Schüler feierten mit einem buntem Programm das 50-jährige Bestehen der Lambertusschule.

Sonntag, 07.07.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 15:36 Uhr
Neben den rund 170 Schülern und deren Familien waren auch etliche „Ehemalige“ der Einladung gefolgt.
Neben den rund 170 Schülern und deren Familien waren auch etliche „Ehemalige“ der Einladung gefolgt. Foto: -sibe-

Vor genau 50 Tagen war der Countdown gestartet. Unzählige Aktionen später war es am Samstag dann soweit: Die Walstedder Lambertusschule feierte mit einem großen Festakt ihr 50-jähriges Bestehen. Dazu waren neben den mittlerweile 170 Mädchen und Jungen der Einrichtung passend zum Motto „Sich begegnen – sich wiedersehen“ natürlich auch die Lehrer, Mitarbeiter, Eltern und ganz viele ehemalige Schüler gekommen, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und bei angenehmen Temperaturen einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.

Um den Feierlichkeiten gerecht zu werden, hatte sich die Schule ordentlich was einfallen lassen. Es gab eine Bastel- sowie eine Schminkstube, einen großen Raum voller Gesellschaftsspiele und verschiedene Experimente wie etwa ein Katapult oder eine Wasserrakete, die auf dem Bolzplatz gezündet wurde. Besonders beliebt war auch der „Raum der Geschichte“, in dem die zahlreichen Besucher in alten Dokumenten und Fotos stöbern konnten. Verschiedene Geschicklichkeitsspiele und ein Bewegungsparcours auf dem Schulhof sowie ein bunter Fotowagen ergänzten das breite Angebot – da war wirklich für jeden etwas dabei. Unterhaltung für die jüngsten Besucher hatte auch eine Animateurin mit auf das Schulgelände gebracht.

Für Spiesen und Getränke war mit unterschiedlichen Leckereien von der Pilzpfanne über ein üppiges Kuchenbüfett bis hin zur klassischen Pommes mit Currywurst ebenfalls bestens gesorgt. Zudem sorgte ein Eisstand für eine angenehme Abkühlung bei der Vielzahl an Aktivitäten.

Auf der Bühne eröffnete das Schulorchester mit der „Lambertus-Hymne“ das Programm. Danach blickte Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel kurz auf die vergangenen 50 Jubiläumstage zurück. „Wir hatten mit den unzähligen Aktionen eine Menge Spaß“, bemerkte sie. „Der heutige Tag aber soll ein Tag der Begegnung sein. Hier können sich Menschen wiedersehen, die sich schon ewig nicht mehr gegenüber standen“, ergänzte sie.

Bürgermeister Carsten Grawunder erinnerte im Anschluss kurz an die Historie der Walstedder Grundschule, die Ende der 1960-er Jahre im Rahmen der Schulreform aus der Volksschule hervorgegangen war. Ebenso lobte das Stadtoberhaupt das Engagement und Konzept in der Lambertus-Schule: „Hier herrscht eine stabile Zweizügigkeit, weil die Schule sehr beliebt ist. Das unterstreichen auch die vielen Schüler aus den umliegenden Orten. Es funktioniert hier einfach, weil hervorragende Arbeit geleistet wird.“ Danach versprach er, dass Stadt und Politik immer hinter ihren Schulen stehen werden. Als Geschenk hatte Grawunder außerdem eine neue Schulflagge im Gepäck, die wenige Minuten später schon in luftiger Höhe vom Fahnenmast strahlte.

„Menschen finden hier zusammen. Menschen gestalten hier etwas. Und dafür steht auch die Lambertus-Schule mit ihrem Engagement, vor allem im Bereich Inklusion. Hier werden junge Menschen auf einen guten Weg gebracht“, betonte Pfarrer Jörg Schlummer in seiner kurzen Ansprache.

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde noch eine Zeitkapsel im Boden versenkt. Darin befanden sich neben einer Tageszeitung und einem Foto der gesamten Schulgemeinschaft auch die Unterschriften jedes Schülers sowie Zeichnungen, wie die Schule in 50 Jahren aussehen könnte. Umrahmt wurde die Kapsel von 50 Steinen, die von den Mädchen und Jungen zuvor im Kunstunterricht kreativ gestaltet worden waren. Am Ende des Nachmittages fand außerdem eine Modenschau mit den „Ins“ und „Verbrechen des guten Geschmacks“ aus den vergangen fünf Jahrzehnten statt.

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