Grüne feiern ihr 25-jähriges Bestehen
„Keine schlechte Idee“

Drensteinfurt/Mersch -

Grund zum Feiern hatten am Wochenende die Grünen. Auf dem Programm stand nicht nur das 25-jährige Bestehen des Ortsverbandes, sondern auch das Sommerfest des Kreisverbandes.

Montag, 08.07.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 15:37 Uhr
Waltraud Angenendt begrüßte auf ihrem Hof neben Bürgermeister Carsten Grawunder auch Maria Klein-Schmeink (gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion), Bernhard Meyer, Heidi Pechmann (beide Sprecher des Grünen-Ortsverbandes) sowie Hedwig Tarner (Kreissprecherin der Grünen), Maria Tölle (Fraktionsvorsitzende), Valeska Grap (Stellvertretende Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag), und Jessica Wessels (Kreisgeschäftsführerin, v. li.).
Waltraud Angenendt begrüßte auf ihrem Hof neben Bürgermeister Carsten Grawunder auch Maria Klein-Schmeink (gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion), Bernhard Meyer, Heidi Pechmann (beide Sprecher des Grünen-Ortsverbandes) sowie Hedwig Tarner (Kreissprecherin der Grünen), Maria Tölle (Fraktionsvorsitzende), Valeska Grap (Stellvertretende Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag), und Jessica Wessels (Kreisgeschäftsführerin, v. li.). Foto: Simon Beckmann

Grund zum Feiern gab es am Samstagnachmittag auf dem Hof Angenendt in Mersch. Denn dort stand nicht nur das 25-jährige Bestehen der Stewwerter Grünen auf dem Programm, sondern auch das Sommerfest der Grünen aus dem Kreis Warendorf. Dazu begrüßten Bernhard Meyer und Heidi Pechmann als Sprecher der Ortsgrünen mehr als 50 Gäste – darunter auch die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Maria Klein-Schmeink aus Münster, sowie Bürgermeister Carsten Grawunder und Vertreter der übrigen Drensteinfurter Ratsfraktionen. Auch einige Freunde des Grünen-Ortsverbandes aus dem thüringischen Nesse-Apfelstädt waren anwesend.

„Vor 25 Jahren – ich glaube, es war der März 1994 – trafen sich 19 Menschen aus Drensteinfurt. Und die dachten sich: Komm, wir gründen mal einen Ortsverband. So schlecht kann das gar nicht sein“, eröffnete Meyer den kleinen Festakt, um sofort hinterherzuschieben: „Nach 25 Jahren kann man nun sagen: Das war keine schlechte Idee.“

Danach war Hedwig Tarner, Sprecherin der Kreisgrünen, an der Reihe. Sie bedankte sich dafür, dass das Sommerfest des Kreisverbandes in Drensteinfurt gefeiert werden konnte. „Es ist dazu da, dass man mal Luft holt, zwischen den Orten gemeinsam am Tisch sitzt und sich über die Dinge unterhält“, erklärte sie. Tarner dankte zudem Ludger Wiesch aus Oelde, der bereits seit 35 Jahren bei den Grünen aktiv ist. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft kommen dagegen Ulrich Horst (Warendorf), Reinhard Weißen, Maria Tölle, Winfried Reher, Waltraud Angenendt, Bernhard Lips (alle Drensteinfurt), Heinrich Wonnemann (Ahlen), Peter Haferkemper (Oelde), Karl Stelthove (Everswinkel) und Bernhard Drestomark (Telgte).

Bürgermeister Carsten Grawunder erzählte in seinen Grußworten von der „wunderbaren Ausgangslage“ in Drensteinfurt. Schließlich gebe es im Stewwerter Rat nur vier demokratische Parteien. „Das ist eine schöne Geschichte und macht die Arbeit in diesem Rat angenehm und erfreulich“, bilanzierte das Stadtoberhaupt. „Natürlich bekommen wir uns auch mal an die Köppe oder sind anderer Meinung, aber das gehört eben dazu.“

Maria Klein-Schmeink freute sich ebenso über die Einladung zum Nachmittag auf dem Hof Angenendt. „Ich weiß wie wichtig es ist, dass wir Menschen vor Ort haben, die für grüne Ideen und Vorhaben einstehen und werben. Alle Politik wäre nichts, wenn sie nicht ganz konkret mit Menschen vor Ort verbunden wäre“, bemerkte die Bundestagsabgeordnete.

Die Zeit stehe auf Zeichen der Grünenprogrammatik und der Notwendigkeit für die großen Herausforderungen in den Bereichen Umweltschutz und Klima, aber auch beim Thema des sozialen Zusammenhalts. Außerdem hob Klein-Schmeink die Bedeutsamkeit für das Vertrauen in eine demokratische Handlungsfähigkeit hervor. „Wir brauchen sehr aktive Menschen vor Ort, die dafür werben und einstehen. Wir brauchen das grundsätzliche Verständnis, dass dieser Staat unser Staat ist und alles, das passiert, durch uns mitgestaltet werden kann“, erläuterte sie. „Es geht nicht um abstrakte Politik ganz weit weg, sondern um unser eigenes eingebrachtes Engagement und unsere Initiativen.“ Dafür erhielt sie im Anschluss viel Applaus.

Danach endete der Tag mit einer Hofführung und einer Diskussion mit der Windgemeinschaft Ameke/Hölter zum Thema Windkraft sowie einem gemeinsames Abendessen.

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