Spielstadt „Minilon“ gestartet
Eltern haben hier nichts zu sagen

Drensteinfurt -

Mit 383 Kindern und 97 „Teamern“ ist die Spielstadt „Minilon“ am Montagmorgen in der KvG-Grundschule gestartet. Bis einschließlich Freitag werden die „Bewohner“ fleißig „Lonis“ verdienen.

Montag, 22.07.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 15:14 Uhr
Der Andrang war auch in diesem Jahr groß: 383 Kinder und rund 97 „Teamer“ waren beim Auftakt der einwöchigen Spielstadt mit von der Partie.
Der Andrang war auch in diesem Jahr groß: 383 Kinder und rund 97 „Teamer“ waren beim Auftakt der einwöchigen Spielstadt mit von der Partie. Foto: Dietmar Jeschke

„Mi – Mini – Minilon!“: Wer es am Montagmorgen noch nicht wusste, der war spätestens beim lautstark vorgetragenen Auftaktruf im Bilde. Das bunte Treiben in der Stadt für Kinder hat begonnen. Und das mit nicht weniger als 383 Teilnehmern aus allen drei Drensteinfurter Ortsteilen und 97 „Teamern“, die sich fünf Tage lang um den reibungslosen Ablauf kümmern werden.

„Minilon-Bürgermeister“ und Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck wünschte den „Einwohnern“ viel Spaß – mahnte sie aber auch zur Vorsicht. „Denn hier ist alles wie im richtigen Leben“, so Pieck mit Blick auf mögliche „Langfinger“, die es auf fremde „Lonis“ abgesehen haben

könnten. Apropos „Loni“: Um die Spielstadtwährung dreht sich auch bei der zwölften Auflage der Feriengroßaktion das gesamte Geschehen. Denn wer die Annehmlichkeiten wie Eiscafé, Vergnügungspark, Casino, Kino, Kirmes, Strandbar, Restaurant, Wellness-Center oder auch Zirkus genießen möchte, der muss dafür zunächst das notwendige Geld verdienen. Das Besondere: Anders als in der Welt der Erwachsenen gilt in „Minilon“: Gleicher „Loni“ für alle, egal ob Gärtner, Handwerker, Bankbediensteter oder Zeitungsredakteur.

Wie gewohnt läuft der Arbeitsalltag im Schichtdienst. Wer Frühschicht hat, der arbeitet zwei Stunden, erhält danach einen Lohnzettel und kann diesen in der Bank einlösen. Der Rest des Vormittags ist dann frei. Die Spätschicht darf dagegen die erste Stunde genießen, um dann ans Werk zu gehen. Und was ist, wenn der „Job“ dann doch einfach nicht der richtige ist? Kein Problem: Dafür gibt es das eigene Arbeitsamt, das auf Wunsch eine andere Stelle vermittelt – sofern ein entsprechender Posten frei ist.

Wer sich als Erwachsener ein Bild von „Minilon“ machen möchte, der kann das bis einschließlich Freitag jeden Vormittag tun. Vorausgesetzt, der Besuch mischt sich nicht in das Stadtleben ein. Gäste können sich im „Elterngarten“ in der Pausenhalle anmelden und bekommen dann eine Stadtführung.

Am Freitagnachmittag schließlich steigt zum Abschluss der Aktion wieder das große Stadtfest, zu dem auch alle Eltern, Geschwister und interessierte Besucher eingeladen sind.

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