Großveranstaltung des Westfälischen Heimatbundes
Der Westfalentag 2020 findet in Drensteinfurt statt

Drensteinfurt -

Jedes Jahr richtet der Westfälische Heimatbund seinen Westfalentag in einer anderen Stadt aus. Für 2020 hat Drensteinfurt den Zuschlag bekommen. Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Vorsitzende des Heimatvereins, Franz-Josef Naber, bei der 70-Jahr-Feier des Vereins im Mai.

Freitag, 26.07.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 12:58 Uhr
Bei der 70-Jahr-Feier des Heimatvereins im Mai hatte Vorsitzender Franz-Josef Naber (re., mit seinem Stellvertreter Günter Neuer) die Einladung an Dr. Silke Eilers (li.) ausgesprochen. Jetzt kam die Zusage: Der Westfalentag 2020 wird in Drensteinfurt stattfinden.
Bei der 70-Jahr-Feier des Heimatvereins im Mai hatte Vorsitzender Franz-Josef Naber (re., mit seinem Stellvertreter Günter Neuer) die Einladung an Dr. Silke Eilers (li.) ausgesprochen. Jetzt kam die Zusage: Der Westfalentag 2020 wird in Drensteinfurt stattfinden. Foto: -lin-

Beim Festwochenende anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Heimatvereins Mitte Mai hatte Vorsitzender Franz-Josef Naber die Einladung ausgesprochen. Und sie wurde angenommen. Wie Dr. Silke Eilers , Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes (WHB), jetzt auf WN-Anfrage bestätigt, wird der Westfalentag 2020 in Drensteinfurt stattfinden. Ein konkretes Datum gibt es auch schon: den 22. August.

„Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut, die Herr Naber beim Jubiläum ausgesprochen hat“, sagt Eilers. Nun sei das Thema im WHB-Vorstand beraten worden – und Drensteinfurt hat den Zuschlag bekommen.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Westfalentag 2019, der am 21. September in Hattingen stattfinden wird. Ein Programm für 2020 gibt es folglich noch nicht. Wobei die Veranstaltung, zu der etwa 500 Teilnehmer aus ganz Westfalen erwartet werden, stets einen ähnlichen Ablauf hat: Auf die interne WHB-Mitgliederversammlung folgt ein offizieller Teil mit Grußworten, einem Vortrag und einer Gesprächsrunde. Am Nachmittag steht dann ein Exkursions- und Workshop-Programm an. Da das kommende Jahr beim WHB unter dem Motto „Zukunft der Dörfer“ stehe, so Eilers, werde sich dieses thematisch wohl auch beim Westfalentag niederschlagen.

Signalwirkung für andere Vereine

„Über die Zusage, dass der Westfalentag in Drensteinfurt stattfindet, haben wir uns sehr gefreut“, erklärt Heimatfreund Franz-Josef Naber, der mit seiner Einladung den Stein ins Rollen gebracht hatte. Von der Veranstaltung erwarte er sich eine Signalwirkung, die sich positiv auf die Arbeit anderer Vereine im Westfälischen Heimatbund auswirke. „Die Ausrichtung des Westfalentages ist auch eine Bereicherung für das kulturelle Leben in Drensteinfurt.“

Inhalte, Organisation und Logistik des Westfalentages übernimmt der WHB. Der Heimatverein ist in das Exkursionsprogramm am Nachmittag eingebunden. Es würden Vorschläge für interessante und sehenswerte Punkte vor Ort sowie in der näheren Umgebung gemacht und Führungen angeboten. „Die Vorschläge werden wir gemeinsam mit den Heimatvereinen Rinkerode und Walstedde erarbeiten“, erklärt Naber.

Die Stadtverwaltung ist ebenfalls von Beginn an mit im Boot. Mit Bürgermeister Carsten Grawunder, der auch im Beirat des Heimatvereins sitzt, hatte Naber sich im Vorfeld der Einladung abgestimmt. Nun, so Grawunder, mache man sich an die Planung. Zu der gehört auch die Überlegung, wo genau die Veranstaltung mit mehreren hundert Besuchern abgehalten werden kann. Womöglich soll die Dreingau-Halle entsprechend hergerichtet werden.

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