„Minilon“-Stadtfest zum Abschluss
Schoko-Eis und Schattentheater

Drensteinfurt -

Da wurde es noch einmal voll am Freitagnachmittag auf dem Gelände der KvG-Grundschule. Denn das traditionelle Stadtfest zum Abschluss der Ferienaktion „Minilon“ wollten sich viele Familien nicht entgehen lassen. Geboten wurde ein buntes Programm.

Samstag, 27.07.2019, 10:00 Uhr
Beim Stadtfest zum Abschluss der „Minilon“-Woche war der Andrang noch einmal groß. Die Besucher konnten im Laden einkaufen, das Schattentheater besuchen, sich mit Süßigkeiten eindecken oder entspannt in der Standbar chillen.
Beim Stadtfest zum Abschluss der „Minilon“-Woche war der Andrang noch einmal groß. Die Besucher konnten im Laden einkaufen, das Schattentheater besuchen, sich mit Süßigkeiten eindecken oder entspannt in der Standbar chillen. Foto: Nicole Evering

Mit einem bunten Stadtfest ist gestern Nachmittag traditionell die „Minilon“-Woche zu Ende gegangen. Dabei präsentierten die fast 400 Kinder ihren Familien und weiteren neugierigen Besuchern, was sie an den fünf Vormittagen erlebt, angefertigt und auf die Beine gestellt haben.

Hitzebedingt fiel die Eröffnungsrede von „Bürgermeister“ Rüdiger Pieck aus. Stattdessen strömten die Familien schnell ins Innere der KvG-Grundschule. Denn in der Pausenhalle gaben die Kids ein selbst einstudiertes Schattentheater zum Besten. Anschließend wurde schnell umgebaut und die Bühne gegen den Laufsteg ausgetauscht, denn auch eine Modenschau stand auf dem Programm. Im „Kino“ lief derweil der eigens gedrehte Film über die „Stadt der Kinder“ den ganzen Nachmittag über in Dauerschleife.

Die Zeit konnten sich die Besucher darüber hinaus im Freizeitpark, im Casino, in der Geisterbahn oder im Wellness-Center vertreiben. Besonders beliebt an diesem heißen Tag: ein Besuch in der Eisdiele oder ein Abstecher in die Strandbar, die gesunde Smoothies und exotische Cocktails anbot. Auch für Kaffee und Kuchen war gesorgt. Den ließen sich die Erwachsenen schmecken, während sie gleichzeitig einen Blick in die „Minilon“-Zeitung warfen . . .

Vier zusätzliche Berufe

Das Wochen-Fazit von Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck fiel durchweg positiv aus. Obwohl: „Wir waren schon an der Grenze der Durchführbarkeit“, gab er zu. Der bestehende Teilnehmerrekord war dieses Jahr nämlich noch einmal um 35 Kinder übertroffen worden. „Und wir sind zwischenzeitlich wirklich vollgelaufen“, so Pieck. Heißt: Alle Plätze in den einzelnen Berufen waren belegt, ein Wechsel zwischen den Sparten fast nicht mehr möglich. Kurzfristig hatte das Team am Mittwoch noch vier zusätzliche Berufe ins Programm genommen. Besonders beliebt: die Designer und die Akrobaten.

Doch die Konsequenz daraus, betonte Pieck, werde auf keinen Fall ein Aufnahmestopp sein. „Ich will kein Kind von ‚Minilon‘ ausschließen.“ Stattdessen müsse über zusätzliche Berufe nachgedacht werden – die jedoch größtenteils draußen stattfinden müssten. „Schon jetzt werden alle Räume in der Schule von uns genutzt.“

Trubel und Chaos hatten indes auch einen positiven Effekt, und zwar auf den Zusammenhalt unter den „Teamern“, berichtete Pieck: „Je größer die Notlage, desto mehr rückt man zusammen und hilft sich. Die Stimmung war einfach super.“

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