Praktikum in der Partnerstadt
Honig und Historisches für den Gast

Rinkerode -

Die noch junge Städtepartnerschaft zwischen Drensteinfurt und Ingré macht es möglich: Einen Monat lang absolviert Simon Horstkötter derzeit eine Praktikum in Frankreich. Seinen Dienst dort versieht er im „Centre de Loisirs“, einer ganztägigen Kinderferienbetreuung.

Montag, 29.07.2019, 23:55 Uhr aktualisiert: 30.07.2019, 15:32 Uhr
Zu einem ersten Erfahrungsaustausch traf sich der Rinkeroder Simon Horstkötter mit Bürgermeister Christian Dumas, „Gastmutter“ Joëlle Bonsergent sowie mit Stadtrat Franck Vignaud (v. re.) in der Verwaltung von Ingré.
Zu einem ersten Erfahrungsaustausch traf sich der Rinkeroder Simon Horstkötter mit Bürgermeister Christian Dumas, „Gastmutter“ Joëlle Bonsergent sowie mit Stadtrat Franck Vignaud (v. re.) in der Verwaltung von Ingré. Foto: Horstkötter/Jeschke

Die Städtepartnerschaft zwischen Drensteinfurt und Ingré ist noch jung – und trotzdem wird sie bereits mit reichlich Leben gefüllt. Nachdem sich einige „Städte(R)freunde“ erst vor kurzem an der großen Open-Air-Kunstveranstaltung in Frankreich beteiligt hatten, nutzt Simon Horstkötter nun die neuen Kontakte und Möglichkeiten zu einem besonderen Praktikum. Vier Wochen lang versieht der Rinkeroder seinen Dienst im „Centre de Loisirs“, einer ganztägigen Kinderferienbetreuung.

„Ich arbeite dort mit Kindern im Grundschulalter. In Frankreich gibt es dieses System im ganzen Land. Auch, weil die Sommerferien hier sehr lang sind und die Eltern so arbeiten gehen können, während ihre Kinder tagsüber gut betreut und ausgelastet werden“, berichtet Horstkötter. „Es gibt eine Vielzahl an Aktivitäten, wie etwa verschiedene Ballspiele oder Gesellschaftsspiele, Ausflüge in die Stadt Orléans oder besondere Aktivitäten wie das Erklettern eines großen Baumes mit Sicherung und Einweisung durch einen Experten.“ Aber auch die Sensibilisierung für andere Lebewesen gehöre dazu – und zwar in der Natur auf dem großzügigen Gelände der Einrichtung. „Mittags bekommen alle Kinder und Betreuer warmes Essen. Es gibt einen Grundschullehrer als Hauptbetreuer und andere Schüler oder Studenten, die ihn unterstützen“, so der Praktikant, über dessen Engagement bereits die französische Zeitung „La république du centre“ berichtet hat.

„Seit heute bin ich in der dritten von vier Gastfamilien untergebracht. Ich bin sehr dankbar, dass diese Reise dank der Städtepartnerschaft zwischen Ingré und Drensteinfurt zustande gekommen ist“, berichtet Hortstkötter, der zudem bereits von Ingrés Bürgermeister Christian Dumas sowie von Franck Vignaud, dem für internationale Beziehungen zuständigen Stadtrat, empfangen wurde. „Mir wurde die große Ehre zuteil, mich in das Goldene Buch der Stadt Ingré eintragen zu dürfen, wo sich zuletzt Carsten Grawunder im Rahmen der Städtepartnerschaft eingetragen hatte“, so Horstkötter. Im persönlichen Gespräch hatte der Gast schließlich viele Fragen über Drensteinfurt sowie über seine ersten in Frankreich gesammelten Eindrücke zu beantworten, bevor es als Geschenk ein Glas französischen Honig und ein Buch über die Geschichte Ingrés gab.

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