Junggesellen freuen sich auf das Schützenfest
447 Schützen in den Startlöchern

Drensteinfurt -

Nur noch wenige Tage, dann steigt das nächste Fest des Junggesellen-Schützvereins. Am Samstag stimmten sich rund 80 Schützen im Rahmen ihrer Generalversammlung auf die tollen Tage ein. Der scheidende König Carsten Hohmann dankte allen Beteiligten für die Unterstützung.

Sonntag, 04.08.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 14:40 Uhr
Der Vorstand der Junggesellen-Schützen hieß die neuen Mitglieder willkommen: (v. li.) Oberst Max Fronda, Moritz Kleuser, Vorsitzender Sebastian Ringhoff, Benedikt Klein, Flemming Tegtmeier und Adjudant Björn Philliper.
Der Vorstand der Junggesellen-Schützen hieß die neuen Mitglieder willkommen: (v. li.) Oberst Max Fronda, Moritz Kleuser, Vorsitzender Sebastian Ringhoff, Benedikt Klein, Flemming Tegtmeier und Adjudant Björn Philliper. Foto: -malt-

„Die Vorfreude ist nicht mehr zu verleugnen“, sagte Sebastian Ringhoff , Vorsitzender des Junggesellen-Schützenvereins. Kein Wunder, denn bereits am kommenden Wochenende steigt das nächste Schützenfest. Am Samstag stimmten sich rund 80 Schützen im Rahmen ihrer Generalversammlung in der Gaststätte „La Piccola“ auf das Großereignis ein.

Zu Beginn freute sich der Vorstand, mit Benedikt Klein einen neuen Kameraden begrüßen zu dürfen. Seit der letzten Versammlung im November wurden damit neun Neuaufnahmen verzeichnet – neben Klein sind dies Daniel Aupke, Christian Borgschulte, Bernhard Fögeling, Moritz Kleuser, Sven Niesmann, Sam Scharmann, Flemming Tegtmeier und Jonas Wiebusch. Der Verein zählt damit insgesamt 447 Mitglieder, davon 309 aktive, 112 passive und 26 Ehrenmitglieder.

Die kommende Festwoche beginnt am Mittwoch mit dem Aufhängen der Fähnchen. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Münsterländer Hof. Am Donnerstagabend steht dann um 21 Uhr die traditionelle Gardenabnahme an der Gaststätte Averdung auf dem Programm. Die gesamte Bevölkerung ist dazu eingeladen.

Der Festfreitag beginnt mit dem Antreten im Schlosspark. Anschließend holen die Schützen gemeinsam den Vogel ab. Gegen 20 Uhr beginnt dann das Hirschscheibenschießen und der Verkauf der traditionellen St.-Hubertus-Feuerspieße. Zwei Stunden später beginnt dann die Party im Festzelt mit der „FST-Eventgroup“.

Der Samstag beginnt mit dem Schützengottesdienst im Malteserstift. Dieser soll, wenn das Wetter es zulässt, unter freiem Himmel stattfinden. Um 13 Uhr finden sich alle Junggesellenschützen zum Antreten zusammen. Dieses findet aufgrund der Umbaumaßnahmen jedoch nicht auf dem Marktplatz, sondern vor der Wagenfeld-Apotheke statt. Hauptfeldwebel Stephan Grewe wird die Reihen der Schützen abnehmen und unter anderem Blumenschmuck und geputzte Schuhe prüfen. Nach dem Umzug durch Drensteinfurt und der Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal, wo der zweite Vorsitzende Pascal Ahlers eine Rede halten wird, beginnt das Vogelschießen. Bis 18 Uhr soll dann ein Nachfolger für den noch amtierenden König Carsten Hohmann gefunden sein. Um 20 Uhr beginnt der Festball mit der Band „Skyfire“, die bereits im vergangenen Jahr für gute Stimmung gesorgt hatte.

Der Sonntag beginnt mit dem Frühschoppen im Festzelt. Die Festrede wird Theo Moddick halten, ehemaliger Vorsitzender des Bauernschützenvereins. Auch zahlreiche Mitgliederehrungen stehen auf dem Programm. Ist der Frühschoppen gegen Mittag beendet, lädt die Blaskapelle „La Musica di Martino“ aus Werne zum Verweilen ein. Um 17.15 Uhr beginnt schließlich der Festumzug durch Drensteinfurt, gemeinsam mit den Bauern- und den Bürgerschützen. Der Verein freut sich auf ähnlich viele Zuschauer wie in den vergangenen Jahren.

Gegen 20 Uhr beginnt der zweite Festball mit der Band „Final Edition“. Gegen 21.30 Uhr ziehen alle Anwesenden dann gemeinsam in den Schlossinnenhof, wo der große Zapfenstreich zelebriert wird. Während das Feuerwerk im vergangenen Jahr ausgefallen ist, hofft der Verein, dass dieses Jahr eines möglich ist. Sebastian Ringhoff betonte jedoch, dass die Sicherheit an erster Stelle stehe und man in engem Kontakt zum Ordnungsamt stehe. Schlussendlich dankte der bald scheidende König Carsten Hohmann den Schützen für das abgelaufene Jahr: „Das war wirklich ein Highlight. Ich bedanke mich bei allen, die dieses Jahr so unvergesslich gemacht haben und wünsche meinem Nachfolger eine genauso tolle Erfahrung“, so Hohmann.

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