Rätselrallye im Kultursommer
Stadtrundgang für echte Spürnasen

Drensteinfurt -

Zwölf Fragen sollen beantwortet werden. Das geht nur, wenn man den kleinen Stadtrundgang absolviert, den sich der Geschichtskreis im Heimatverein Drensteinfurt für seine erste Rätselrallye ausgedacht hat. Der Spaß steht im Vordergrund, es gibt aber auch etwas zu gewinnen.

Samstag, 17.08.2019, 15:00 Uhr
Der Geschichtskreis im Heimatverein – Karl Heinz Domaser, Kurt Schmitz, Bruno Polajner, Manfred Blanke, Ulla Blanke, Liane Schmitz, Christine Schäper und Holger Martsch (v.li.) – hat zum Kultursommer eine Rätselrallye aufgelegt.
Der Geschichtskreis im Heimatverein – Karl Heinz Domaser, Kurt Schmitz, Bruno Polajner, Manfred Blanke, Ulla Blanke, Liane Schmitz, Christine Schäper und Holger Martsch (v.li.) – hat zum Kultursommer eine Rätselrallye aufgelegt. Foto: Evering

Mit offenen Augen durch die Stadt gehen, vielleicht sogar etwas bis dahin gänzlich Unbekanntes entdecken, ein bisschen suchen und raten – und am Ende vielleicht sogar etwas gewinnen: Dazu lädt der Geschichtskreis im Heimatverein Drensteinfurt mit seiner ersten Rätselrallye ein. Das Motto heißt: „Was Häuser uns erzählen.“

Eigentlich als Projekt zum diesjährigen „ Tag des offenen Denkmals “ am 8. September konzipiert, passte die Idee auch hervorragend in den Drensteinfurter Kultursommer. Aus diesem Grund haben die Organisatoren um Liane Schmitz und Holger Martsch das muntere Rätseln für die Wochen zwischen dem 17. August und dem 15. September ausgerufen. In diesem Zeitraum ist der Flyer mit allen Informationen erhältlich und kann der Lösungscoupon ausgefüllt wieder abgegeben werden.

Zu insgesamt zwölf Stationen entlang eines vorgegebenen Rundgangs schickt der Geschichtskreis alle interessierten Spürnasen. Start und Ziel liegen am St.-Regina-Kirchplatz. Von dort geht es durch die Synagogengasse, über die Münsterstraße und den Marktplatz hinweg, hinein in die Wagenfeldstraße, weiter über Westwall und Schlossallee und durch die kleine Gasse parallel zur Mühlenstraße wieder zurück zur Pfarrkirche. „Das ist in einer halben, dreiviertel Stunde gut zu schaffen“, meint Holger Martsch.

Drei Antwortmöglichkeiten

Die Lösungen sind alle vor Ort zu finden und können direkt im Coupon angekreuzt werden. „Es sind nämlich jeweils drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben“, sagt Martsch schmunzelnd. Der Geschichtskreis möchte zum Beispiel wissen, in welcher Schrift der Text über dem Eingang der ehemaligen Synagoge verfasst ist. Oder an welches Bauwerk die beiden kleinen Mäuerchen rechts und links der Mühlenstraße erinnern. Manchmal muss man auch etwas genauer hinschauen, um das Gebäude, um das sich die Frage dreht, überhaupt zu finden.

„Der Unterhaltungswert steht im Vordergrund“, sind sich die Mitglieder des Heimatvereins einig. Wenn die Rätselrallye dann am Ende auch noch ein wenig lehrreich sei – umso besser. Unter den Teilnehmern, die alle zwölf Fragen richtig beantwortet haben, werden „Stewwert-Taler“ im Gesamtwert von 150 Euro verlost. Die Gewinner werden telefonisch oder per E-Mail benachrichtigt.

Der ausgefüllte Coupon kann bis zum 15. September an folgenden Stellen in die bereitgestellten Boxen eingeworfen werden: „Bücherecke“, Schreibwaren „Markt Nr. 1“, „Eishaus“ und Wagenfeld-Apotheke. Darüber hinaus kann er per Post an die Stadtverwaltung, Landsbergplatz 7, geschickt oder dort in den Briefkasten geworfen werden. An allen genannten Stellen liegt der Flyer ab dem heutigen Samstag auch zur Mitnahme bereit. Zudem steht er als Download auf der Homepage des Heimatvereins zur Verfügung. 

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