Zehntklässler zu Gast in der Hauptstadt
„Demokratieverständnis stärken“

Drensteinfurt -

Ein abwechslungsreiches Programm erlebte der Entlassjahrgang der Teamschule in der Bundeshauptstadt Berlin - Besuch im Reichstag inklusive.

Mittwoch, 11.09.2019, 18:16 Uhr
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (vorne, 3. v. li.) begrüßte die 85 Teamschüler und ihre Lehrer im Reichstagsgebäude und stand ihnen anschließend Rede und Antwort.
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (vorne, 3. v. li.) begrüßte die 85 Teamschüler und ihre Lehrer im Reichstagsgebäude und stand ihnen anschließend Rede und Antwort. Foto: Büro Sendker

Die Bundeshauptstadt Berlin war das Ziel von 85 Zehntklässlern der Teamschule. Unter der Leitung von Ralf Kolbow und begleitet von dessen Kolleginnen und Kollegen Anne Butz, Birgit Everding, Wjatscheslaw Iwanzow, Sita Moormann und Ursula Wotte stand dabei neben dem Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem ehemaligen Gefängnis der Staatssicherheit der DDR, auch ein Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker auf dem Programm.

Nach dem Besuch des Reichstags und der Kuppel begrüßte Sendker die Schüler im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages. Der CDU-Abgeordnete berichtete von seiner Arbeit im Kreis Warendorf und in Berlin, den gegenwärtigen Schwerpunkten seiner Tätigkeit in der Verkehrspolitik und dem Glasfaserausbau im Kreis Warendorf, in den insgesamt rund 120 Millionen Euro fließen, heißt es aus dem Büro des Abgeordneten.

Die Schüler interessierte im anschließenden Gespräch vor allem, wie er den jüngsten Wahlerfolg der AfD bewertet – und wie der Partei entgegengewirkt werden könne, heißt es weiter. „Wählen gehen und – ganz wichtig – im demokratischen Parteienspektrum wählen. Man muss das Demokratieverständnis der Menschen schärfen“, so Sendker. „Dies ist der richtige Weg, der aktuellen Entwicklung entgegenzuwirken.“ Was die Bewegung „Fridays For Future“ betrifft, lobte der Abgeordnete das Engagement der Jugendlichen, verwies aber auch entschieden darauf, dass jede politische Entscheidung nicht nur aufgrund ökologischer Aspekte, sondern auch auf Basis ökonomischer und sozialer Überlegungen getroffen werden müsse.

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