Steigende OGS-Nachfrage zwingt zu Baumaßnahmen
Ganztag weiter auf dem Vormarsch

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde -

Die Stadt wird auch in den kommenden Jahren in ihre Schulen investieren müssen. Vor allem die Ganztagsbetreuung erfordert weitere Räume. Das geht aus dem neuen Schulentwicklungsplan hervor.

Sonntag, 15.09.2019, 12:00 Uhr
An der Rinkeroder Grundschule fehlen sowohl Klassen- als auch OGS-Räume.
An der Rinkeroder Grundschule fehlen sowohl Klassen- als auch OGS-Räume. Foto: Dietmar Jeschke

Im Gegensatz zur Teamschule brauchen sich die drei Drensteinfurter Grundschulen in den kommenden Jahren wohl keine Existenzsorgen machen. Wie Planerin Ulrike Lexis bei der Vorstellung des Schulentwicklungsplanes für die kommenden fünf Jahre aufzeigte, bleiben die Schülerzahlen in Rinkerode und Walstedde weitgehend konstant, während sie in Drensteinfurt sogar noch deutlich steigen werden.

Liegt die Gesamtzahl der Erstklässler in allen Ortsteilen im kommenden Jahr bei 155, wird sie 2021 auf 192 wachsen. Für 2022 sind 167, für das Folgejahr 181 und für 2024 sogar 195 Erstklässler prognostiziert. Und das ziemlich präzise, sind die entsprechenden Kinder doch bereits geboren. Die Kardinal-von-Galen-Grundschule wird damit in den kommenden Jahren komplett vierzügig, die beiden kleineren Schulen in den Ortsteilen weiter zweizügig laufen.

Vor wachsende Probleme stellt Stadt und Schule der anhaltende Trend zur Offenen Ganztagsbetreuung. In Walstedde und in Drensteinfurt stehen bekanntlich aktuell entsprechende Baumaßnahmen auf dem Programm. In Rinkerode hingegen bereitet die Altbausituation schon im regulären Unterrichtsbetrieb mitunter Probleme.

Wie Ulrike Lexis erläuterte, favorisiere die Katholische Grundschule eine Aufstockung des Quertraktes um vier Klassen samt entsprechender OGS-Klassen vor Kopf des Gebäudes. Die alte Turnhalle sollte ferner einer modernen Mensa weichen. Die „ökonomischste Variante“, so Lexis weiter, sei jedoch sicherlich ein Neubau an anderer Stelle, der von der Schule aber nicht unbedingt gewollt wird. In den kommenden Monaten wird sich das Bauamt der Thematik annehmen und entsprechende Vorschläge erarbeiten. Und auch über die Situation an der Kardinal-von-Galen-Grundschule wird man sich im Bauamt Gedanken machen müssen. Denn trotz des unmittelbar anstehenden Anbaus bleibt das Raumdefizit laut Schulentwicklungsplan weiterhin bestehen.

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