Herbstferienprogramm vorgestellt
Kreatives für die Jugend

Drensteinfurt -

Ein Ferienprogramm für Kinder? Kein Problem, denn das erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Anders sieht es bei den Jugendlichen aus. Nun versucht es die Stadt erneut. Gemeinsam mit Rechtsrat Jan Schwering stellte Jugendpfleger Rüdiger Pieck das Herbstferienprogramm vor.

Sonntag, 29.09.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 17:54 Uhr
„Ein tolles Programm“, ist Rechtsrat Jan Schwering (li.) überzeugt. Gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck stellte er die Aktionen, die im Rahmen der ersten „Jugendkulturwoche“ geplant sind, vor.
„Ein tolles Programm“, ist Rechtsrat Jan Schwering (li.) überzeugt. Gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck stellte er die Aktionen, die im Rahmen der ersten „Jugendkulturwoche“ geplant sind, vor. Foto: Simon Beckmann

Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren dürfen sich schon jetzt auf die erste Woche der Herbstferien freuen. Denn vom 14. bis zum 18. Oktober geht zum ersten Mal die „Jugendkulturwoche“ über die Bühne. Geplant sind dabei neben drei spannenden Workshops im Kulturbahnhof – die Themen sind Bildhauerei, Comics und Mangas sowie „Film ab“ – auch zwei Tagesfahrten nach Köln und Düsseldorf.

„Nach den Workshops im Rahmen der ,Macherwoche‘ in 2016 haben wir nun wieder ein Ferienprogramm für ältere Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. Dieses Mal mit kreativen und kulturellen Angeboten“, erzählte Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck bei der Vorstellung der „Jugendkulturwoche“, die von der Stadt Drensteinfurt in Zusammenarbeit mit dem Jugendwerk DRiWa und der Teamschule veranstaltet wird. Bei der Auswahl der Angebote sei bewusst auf die Wünsche der Jugendlichen eingegangen worden. „Wir haben die Teilnehmer der ‚Kleinen Jugendkonferenz‘ im Mai und des ‚Kultur-Talks‘ beim Kulturschnuppertag im Juni befragt, was sie wollen – und das kam dabei raus“, schob Pieck hinterher.

Dabei betonte er, dass der Name „Jugendkulturwoche“ nur ein Arbeitstitel sei. „Das ist so ein Wortungetüm, was die Jugendlichen schnell abschreckt“, erklärte er. Zudem werde sich erst zeigen müssen, ob die Angebote auch wirklich angenommen werden würden. „Das ist immer ein Ausprobieren. Denn Jugendliche sind eine Zielgruppe, die nicht so leicht zu begeistern ist“, ergänzte Pieck mit einem Schmunzeln. Was dann gut funktioniere, werde weitergemacht, so der Stadtjugendpfleger. Die einzelnen Programmpunkte im Überblick:

► Am ersten Tag der „Jugendkulturwoche“ steht am Montag, 14. Oktober, von 14 bis 17 Uhr ein Workshop zum Thema Bildhauerei im Kulturbahnhof an. Unter dem Motto „Dein Stein, dein Werkzeug, deine Skulpturen“ können die Jugendlichen dann mit Hammer, Meißel und Feile ihre eigenen Ideen umsetzen – und ihr Kunstwerk am Ende selbstverständlich mit nach Hause nehmen. Die Leitung des Workshops übernimmt der Künstler Christoph Hetzel.

► Am Dienstag folgt eine Tagesfahrt nach Köln. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Stewwerter Bahnhof (Gleis zwei). Die Rückkehr ist für 19 Uhr anvisiert. „In Köln wandeln wir auf den Spuren der Römer und gehen auf eine geführte Entdeckungstour entlang der Nordseite der ehemaligen römischen Stadtmauer“, berichtete Pieck. Danach sei dann noch genügend Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel in der Domstadt.

► Oberhausen ist das Ziel am Mittwoch, 16. Oktober. Neben einer Besichtigung des Gasometers – dort findet eine atemberaubende Ausstellung über die Berge der Erde statt – besteht auch die Gelegenheit, das „Centro“ auf eigene Faust in kleinen Gruppen zu erkunden. Treffen für diese Tagesfahrt ist um 9.10 Uhr am Drensteinfurter Bahnhof (Gleis zwei). Die Gruppe wird gegen 19 Uhr zurück sein.

► Um Mangas und Comics dreht sich alles am Donnerstag, 17. Oktober, von 13 bis 17 Uhr im Kulturbahnhof. Unter der Anleitung des erfahrenen Illustrators Dietmar Krüger können die Jugendlichen lernen, wie sie ihre eigenen Comics und Mangas zeichnen.

► „Film ab“ heißt es von Montag, 14. Oktober, bis Mittwoch, 16. Oktober, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Dabei entwickeln die Jugendlichen unter der Leitung von Pasquale Fuchs und Alina Tordeurs eine eigene Story und drehen diese dann gemeinsam ab. Die Mitarbeit an der Nachbereitung sei freiwillig und finde immer nachmittags statt. „Der fertige Film wird anschließend auf YouTube hochgeladen“, offenbarte Pieck.

„Für eine Stadt unserer Größenordnung ist das enorm, was Rüdiger Pieck auf die Beine stellt. Das ist ein richtig schönes Programm – und wir sind als Stadt sehr stolz darauf, so etwas Herausragendes anbieten zu können“, ist Jan Schwering, Vertreter von Bürgermeister Carsten Grawunder, begeistert,

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