Schüler erhalten Tablet-Computer
Schnelle Infos und gezielte Förderung

Drensteinfurt -

Die Vorfreude war abermals groß: In dieser Woche erhielt bereits die vierte Eingangsklasse der Teamschule ihre persönlichen iPad-Geräte.

Donnerstag, 10.10.2019, 16:15 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 17:00 Uhr
Die Klasse 5 a freute sich über ihre neuen iPads, die ihnen von Jörg Hattrup und Schulleiterin Anja Sachsenhausen überreicht wurden.
Die Klasse 5 a freute sich über ihre neuen iPads, die ihnen von Jörg Hattrup und Schulleiterin Anja Sachsenhausen überreicht wurden. Foto: Teamschule

Die Vorfreude war groß, kurz vor den Herbstferien war es nun soweit: Die Fünftklässler der Teamschule erhielten ihre nagelneuen iPads. „Die Nachfrage nach einem Platz in der iPad-Klasse war auch in diesem Jahr groß“, heißt es im Bericht der Schule. 26 Geräte wurden nun ausgeliefert – zuzüglich eines zur Reserve, falls ein Schülergerät mal defekt sein sollte.

„iPads in der Schule bedeuten, die Schüler auf eine sich verändernde Welt vorzubereiten, in der die Digitalität immer mehr an Bedeutung gewinnt“, teilt die Schule mit. „Mit dem Einsatz der iPads wird das individualisierte Lernen unterstützt, so dass Schüler gezielter gefördert werden können. Aber auch schnelle Informationsbeschaffung, Kommunikation und gemeinsames Arbeiten an Projekten ist durch Vernetzung der iPads gewährleistet. Darüber hinaus lernen die Schüler auch den sicheren Umgang mit Medien“.

Und damit auch die Eltern wissen, womit ihre Kinder lernen – und natürlich in der Freizeit sicher auch manchmal spielen – werden die Erziehungsberechtigten im Rahmen eines Info-Abends in die Thematik eingeführt. Dabei erhalten sie auch die Nutzungsvereinbarung, in der der Einsatz der iPads in der Schule klar geregelt ist.

„Beim ersten Einsatz im Unterricht nach den Herbstferien lernen die Schüler zunächst, Präsentationen zu erstellen, die dann per Beamer an der Wand zu sehen sind“, schreibt die Teamschule.

Dafür, dass die iPad-Schüler das Gerät im Unterricht als auch in der Freizeit nutzen können, zahlen die Eltern übrigens in der Regel über drei Jahre lang monatlich rund 20 Euro – Versicherung „gegen fast alles“ inklusive. An einer entsprechenden Geräteausstattung durch die Schule, wie sie die CDU-Fraktion in den letztjährigen Haushaltsberatungen beantragt hatte, hakt es dagegen noch. Wie berichtet, waren für die Verbesserung der IT-Ausstattung – und namentlich für die Anschaffung von iPads – für das langsam zu Ende gehende Haushaltsjahr 50 000 Euro bereitgestellt worden. „Wie schon in der letzten Schulausschusssitzung vor den Ferien festgestellt wurde, gab es mehrere Schwierigkeiten. Wir waren darauf vorbereitet, das Geld auszugeben – Angebote lagen vor – und das veränderte Konzept der Schulkonferenz vorzustellen, das eine Mischform vorsah: Eltern mit einzubeziehen, die das Gerät aus persönlichen Gründen erwerben wollen, und schuleigene Geräte im neuen Schuljahr betriebsbereit zu haben“, erklärt Teamschulleiterin Anja Sachsenhausen. „Dies hätte sich mit dem Startkapital aber nur auf die Jahrgangsstufe fünf bezogen. Im Zuge der Ankündigung des Digitalpaktes wurde es aber notwendig, umzuplanen.“

Das aber wiederum wäre bislang nur mit Unterstützung der Stadt möglich gewesen, die man „jetzt in äußerst kompetenter Form“ durch die neue Leiterin der kommunalen IT, Nina Russow, erhalte. „So sprechen wir nun über die Ausstattung in allen Klassen sowie über die notwendigen Benutzeroberflächen und die Verwaltung bis hin zu den Endgeräten für die gesamte Schule“, sagt Sachsenhausen.

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