Marktplatz kurz vor der Fertigstellung
„Attraktives Erscheinungsbild“

Drensteinfurt -

Die Fahrbahntrasse ist bereis gepflastert – ebenso wie der künftige Fußgängerbereich. Die Arbeiten auf dem Marktplatz liegen in den letzten Zügen. Zeit, sich auf die Eröffnung einzustimmen: Am Sonntag, 3. November, lädt die Stadt zu einem großen Fest in der „guten Stube“ ein.

Mittwoch, 09.10.2019, 23:55 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 03:00 Uhr
Die künftige Fahrbahntrasse ist bereits gepflastert. Derzeit laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren.
Die künftige Fahrbahntrasse ist bereits gepflastert. Derzeit laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren. Foto: Dietmar Jeschke

Die Zeit der Sperrungen und Umleitungen ist bald vorbei: Nach rund 14-monatiger Bauzeit stehen die Arbeiten auf dem Marktplatz kurz vor dem Abschluss. Nachdem der südliche Bereich zwischen Hammer Straße und Wagenfeldstraße bereits seit einigen Wochen wieder für den Verkehr freigegeben ist, laufen aktuell die letzten Arbeiten auf dem „kleinen Markt“ im Bereich von Mühlenstraße und Münsterstraße. Und die sollen spätestens bis Sonntag, 3. November, abgeschlossen sein. Dann nämlich lädt die Stadt zur großen Einweihungsfeier ein.

„Wir wissen, dass wir den Bürgern und vor allem den Anliegern mit dieser Großbaustelle einiges zugemutet haben“, berichtet Bürgermeister Carsten Grawunder . „Jetzt wollen wir die Fertigstellung mit einem tollen Fest feiern.“ Dazu gehört auch die feierliche Inbetriebnahme des neuen Wasserspiels. Außerdem erwartet die Gäste ein umfangreiches Bühnenprogramm.

Ferner werden am Sonntag, 3. November, einige Wochenmarktbeschicker auf der neu gestalteten Fläche erwartet. Apropos: Der Wochenmarkt, bestätigt Ordnungsamtsleiter Martin Brinkötter , wird ab Donnerstag, 7. November, nicht mehr auf der Martinstraße, sondern wieder auf dem Marktplatz und damit in einem deutlich attraktiveren Rahmen stattfinden. Zum Wohl der Kunden – aber auch der Händler, hofft Brinkötter. Denn die setzen in neuer Umgebung nicht nur auf ihre Stammkundschaft, sondern freuen sich auch über „neue Gesichter“. „Wir sind froh, dass es bei uns noch so einen Wochenmarkt gibt“, erklärt der Ordnungsamtsleiter. Denn in etlichen Nachbarstädten hätten die Händler mittlerweile die Segel gestrichen. Dass man – auch bei dem einen oder anderen Wechsel – immer noch auf zwölf regelmäßige Beschicker zählen könne, sei ein Gewinn für die Stadt, so Brinkötter. „Einige von ihnen sind sogar schon seit Jahrzehnten dabei.“

Neben den Markthändlerständen werden am Eröffnungstag auch auf der Wagenfeldstraße diverse Stände regionale Köstlichkeiten anbieten. Die Kinder dürfen sich dort auf eine „Forschungswerkstatt“, organisiert von der Kita „Zwergenburg“, sowie auf einen Ballonkünstler freuen. Die Innenstadtgeschäfte werden zwischen 13 und 18 Uhr ihre Pforten öffnen. Und in der Alten Post wird Peter Sacher Fotos ausstellen, die den Wandel des Marktplatzes im Laufe der Zeit zeigen. „Im Gespräch mit Stewwerter Bürgern ist deutlich geworden, dass der Marktplatz in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder sein Erscheinungsbild geändert hat. Das wollen wir mit der Ausstellung zeigen“, erklärt Katharina Thomalla vom Team des Citymanagements. Interessierte können sich den Wandel der Innenstadt auch bei zwei angebotenen Stadtführungen aufzeigen lassen.

„Durch die Umgestaltung des Marktplatzes haben wir jetzt nicht nur einen höhengleichen und damit barrierefreien Ausbau erreicht. Durch die vielfältigen Maßnahmen konnte vielmehr ein stimmiges und sehr attraktives Erscheinungsbild mit einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen werden“, erläutert Bürgermeister Carsten Grawunder. „Der Marktplatzumbau ist zu einem Teil aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Daher sind alle Bürger sowie interessierte Gäste aus Nah und Fern herzlich dazu eingeladen, dies am 3. November mit der Stadt zu feiern.“ Das Programm beginnt ab 12 Uhr mit dem Auftritt des Spielmannszuges „Grün-Weiß“ und daran anschließenden Begrüßungsreden.

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