Staatssekretär besucht Synagoge
Gegen das Vergessen

Drensteinfurt -

Im Rahmen seiner Gedenkstättentour stattete Staatssekretär Klaus Kaiser am Freitag der ehemaligen Drensteinfurter Synagoge einen Besuch ab.

Samstag, 12.10.2019, 12:00 Uhr
Bürgermeister Carsten Grawunder (re.) begrüßte Klaus Kaiser (5. v. re.) in der ehemaligen Synagoge.
Bürgermeister Carsten Grawunder (re.) begrüßte Klaus Kaiser (5. v. re.) in der ehemaligen Synagoge. Foto: Dietmar Jeschke

Besuch aus der Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßte Bürgermeister Carsten Grawunder im Beisein einiger Ratsmitglieder am Freitagmittag vor der Alten Post. Im Rahmen seiner „Gedenkstättentour“ war Klaus Kaiser , seit 2017 Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in die Wersestadt gekommen.

Ziel seines Besuches war die ehemalige Synagoge, in der Kaiser von Dr. Sabine Omland vom „Förderverein alte Synagoge“ einiges über die von 1811 bis 1939 bestehende jüdische Gemeinde und über das im Jahr 1872 eröffnete jüdische Gotteshaus erfuhr.

Während der Novemberpogrome 1938 wurde das Innere der Synagoge von den Nazis fast vollständig zerstört. Das Gebäude selbst blieb jedoch erhalten und steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Anfang der 1990-er Jahre war die Synagoge restauriert worden, mit dem Ziel, sie als „Kultstätte mit erinnerndem und mahnendem Charakter“ zu erhalten.

Um sich ein umfassendes Bild von der Erinnerungsarbeit in Nordrhein-Westfalen zu machen, besucht Klaus Kaiser alle 29 NS-Gedenkstätten im Land

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