Freiwilligendienst in Uganda
Begeisterung für Land und Leute

Rinkerode -

Zwei Mal waren Steffen Lechtermann und Sophie Baumeister in Uganda, um dort Freiwilligenarbeit zu leisten. Mit Spendengeldern auch von Rinkerodern haben sie beispielsweise Schulbücher kaufen können. Bei einem Info-Nachmittag wollen die beiden nun über ihre Hilfe berichten.

Donnerstag, 24.10.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 25.10.2019, 15:14 Uhr
Zum zweiten Mal sind Steffen Lechtermann und Sophie Baumeister in diesem Sommer ins afrikanische Uganda gereist. Im Gepäck hatten sie Spendengelder, mit denen sie Schulbücher für die Kinder im Dorf Obiya Palaro kaufen konnten.
Zum zweiten Mal sind Steffen Lechtermann und Sophie Baumeister in diesem Sommer ins afrikanische Uganda gereist. Im Gepäck hatten sie Spendengelder, mit denen sie Schulbücher für die Kinder im Dorf Obiya Palaro kaufen konnten. Foto: Lechtermann

Um für ein halbes Jahr einen Freiwilligendienst zu leisten, waren der Rinkeroder Steffen Lechtermann und seine Freundin, die Münsteranerin Sophie Baumeister , im November 2017 nach Uganda aufgebrochen. Im Dorf Obiya Palaro hatten sie unter anderem beim Bau eines Krankenhauses sowie in der örtlichen Bibliothek geholfen. Viele der Menschen dort seien ihnen zu Freunden geworden, berichteten die beiden. Zudem machten sie die Erfahrung, dort konkrete Hilfe leisten und durch ihre Freiwilligenarbeit direkt etwas bewirken zu können.

So war es nicht verwunderlich, dass sie in diesem Sommer erneut in das Dorf gereist sind, dieses Mal für sechs Wochen. Wie schon bei ihrer ersten Reise hatten sie viele Spendengelder von Verwandten, Freunden und Bekannten im Gepäck, auch aus dem Davertdorf. Auf vielfachen Wunsch der Lehrer und Schüler in Obiya Palaro gingen die beiden Engagierten damit den Mangel an Schulbüchern an. Ein aufwendiges Unterfangen, wie sie erzählen. Denn die nächste größere Buchhandlung befinde sich sechs Fahrstunden entfernt in der Hauptstadt Kampala. So bedeutete der Kauf von rund 160 Büchern eine zweitägige Reise. Weitere Spendengelder kamen den 32 Flüchtlingskindern aus dem Südsudan zugute, die in der kirchlich verwalteten Schule des Dorfes aufgenommen worden waren. Ihnen fehlte es zunächst am Nötigsten, schildern Baumeister und Lechtermann.

Mit geringen Mitteln

Auch im Rückblick auf ihre zweite Reise nach Uganda strahlen die beiden Begeisterung für Land und Leute aus. Und es kommt ihre Freude darüber zum Ausdruck, auch schon mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln die Lebensbedingungen der Menschen dort verbessern zu können.

Damit sich die spendenfreudigen Rinkeroder ein genaueres Bild davon machen können, wofür ihr Geld verwendet wurde, aber auch, um von den Erfahrungen in dem ostafrikanischen Land zu erzählen, laden Steffen Lechtermann und Sophie Baumeister zu einem Info-Nachmittag ein. Dieser findet am Sonntag, 3. November, um 17 Uhr im Jugendheim statt. Die beiden möchten mit einem kurzweiligen, bebilderten Vortrag starten. Im Anschluss soll es ausreichend Zeit für Fragen geben. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind willkommen.

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