Versammlung der Junggesellenschützen
Mut zur Vorstandsarbeit

Drensteinfurt -

Die Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt der Generalversammlung des Junggesellenschützenvereins. Zuvor hatte der wiedergewählte Vorsitzende Sebastian Ringhoff die Schützen aufgefordert, sich mehr im Vorstandsteam zu engagieren.

Montag, 18.11.2019, 10:00 Uhr
Im Vorstand der Junggesellenschützen gibt es zahlreiche Veränderungen. An der Spitze allerdings bleibt alles wie gehabt: Sebastian Ringhoff und Pascal Ahlers führen den Verein.
Im Vorstand der Junggesellenschützen gibt es zahlreiche Veränderungen. An der Spitze allerdings bleibt alles wie gehabt: Sebastian Ringhoff und Pascal Ahlers führen den Verein. Foto: Junggesellen

Sebastian Ringhoff bleibt Vorsitzender des Junggesellenschützenvereins „St. Hubertus“. Und auch an seiner Seite wird sich nichts ändern, bestätigten die Schützen doch auch Pascal Ahlers in seinem Posten als zweiter Vorsitzender. Nach drei Jahren im Vorstandsteam schied dagegen der erste Kassierer Manuel Ostendorf aus. Ihm folgte der bisherige zweite Kassierer Julius Weber, dessen Vertreter nun Max Kneilmann ist. Ebenfalls nach drei Jahren Vorstandsarbeit trat Schriftführer René Krämer nicht noch einmal an. Zu seinem Nachfolger wurde Sebastian Reinker gewählt. Der zweite Schriftführer David Borgschulte wurde in seinem Amt bestätigt.

Nach sieben Jahren Vorstandsarbeit wurde Max Fronda mit stehenden Ovationen verabschiedet. Sein Nachfolger als Oberst ist Florian Schlüter . Neuer Adjutant ist Fritz Jedanowski, der damit Nachfolger von Björn Philipper ist.

Björn Dahlmann stand als Hauptmann nicht zur Wiederwahl. Sein Nachfolger ist sein Vorgänger Carsten Hohmann, der das Amt aufgrund seines Königsjahres niederlegen musste. Als Spieß wurde Stephan Grewe wiedergewählt.

Neuer Avantgardenführer ist Lukas Bocke, der damit das Amt von Florian Schlüter übernimmt. Fahnenführer Fabian Neuhaus wurde in seinem Amt bestätigt. Neuer Sach- und Anlagenwart ist Lorenz Jedanowski, der das Amt von seinem Bruder Fritz Jedanowski übernimmt. Zu Beisitzern wurden Steffen Scharbaum, Paul Scharbaum sowie Arndt Uhlenbrock gewählt.

Zu Beginn der Versammlung hatte Vorsitzender Sebastian Ringhoff besonders den amtierenden Regenten Christopher Fels begrüßt, der alle anwesenden Schützen ermutigte, einmal selbst König des Junggesellenschützenvereins zu werden. Es sei, so Fels, „ein tolles Erlebnis mit vielen schönen Momenten.“

Ringhoff nutzte danach die Gelegenheit, um ein etwas ernsteres Thema anzusprechen. „Leider müssen wir in den vergangenen Jahren vermehrt feststellen, dass es immer schwieriger wird, Leute für die Vorstandsarbeit zu gewinnen“, so der Vorsitzende. „Ich habe nun schon sieben Vorstandsjahre hinter mir. Rückblickend betrachtet kann ich nur sagen, dass ich den Schritt, in den Vorstand zu gehen, keinen Tag bereut habe. Neben vielen tollen Erfahrungen in der Gruppe habe ich über die Jahre viele neue Leute kennenlernen dürfen, wodurch einige neue Freundschaften entstanden sind. Viele glauben, dass Vorstandsarbeit sehr zeitintensiv ist und schrecken daher häufig zurück. Wir sind aber eine große Truppe, daher verteilen sich viele Aufgaben.“ Zudem, sagte Ringhoff, seien bekanntlich alle gerne dabei, wenn es darum geht, beim Schützenfest, beim Karneval oder beim Oktoberfest zünftig zu feiern. „Wenn es aber zukünftig nicht mehr ausreichend Freiwillige für die Vorstandsämter gibt, dann wird es auch diese Feste in Zukunft nicht mehr geben. Dem sollten sich alle bewusst werden“, warnte der Vorsitzende.

Freuen durften sich die Vorstandsmitglieder während der Versammlung über die Aufnahme von zwölf neuen Mitgliedern. Der Verein zählt damit 328 aktive und 112 passive Mitglieder sowie 26 Ehrenmitglieder, was nach vielen Jahren wieder einen neuen Höchststand bedeutet.

Mit Blick auf das Jahr 2020 warf der Vorstand bereits einen Blick auf das Karnevalswochenende, das vom 21. bis 24. Februar gefeiert wird.

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