Elf Hektar Bauland werden erschlossen
Blumenstraße: Die Bagger rollen

Drensteinfurt -

Ab sofort wird an der Blumenstraße gebuddelt: Mit dem ersten Spatenstich begannen am Dienstagmorgen die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet.

Dienstag, 26.11.2019, 23:55 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 15:02 Uhr
Die ersten Grundstücke sind bereits verkauft. Am Dienstag begannen nun mit dem symbolischen Spatenstich auch die Erschließungsarbeiten an der Blumenstraße.
Die ersten Grundstücke sind bereits verkauft. Am Dienstag begannen nun mit dem symbolischen Spatenstich auch die Erschließungsarbeiten an der Blumenstraße. Foto: Jeschke

Es gibt wohl – mit Ausnahme des Areals am Mondscheinweg – kaum eine Fläche in der Stadt, über die mit Blick auf die Baulandentwicklung so lange diskutiert, verhandelt und geplant wurde. Seit dieser Woche nun werden an der Blumenstraße Fakten geschaffen. Am Dienstag trafen sich die Vertreter von Stadt, Planungsbüro, Politik und Erschließungsunternehmen zum symbolischen ersten Spatenstich.

Insgesamt ist die Fläche, die das Warendorfer Unternehmen Altefrohne in den kommenden acht Monaten zur Bebauung vorbereiten wird, rund elf Hektar groß, erklärte Bauamtsleiter Christoph Britten . Je nach Art der Bebauung werden auf dem Areal der ehemaligen Gärtnereien zwischen Ahlener Weg und Kleiststraße so zwischen 170 und 220 Wohneinheiten entstehen – rund 30 Prozent davon im sogenannten „Geschosswohnungsbau“, wie Bürgermeister Carsten Grawunder erfreut betont. Denn der Nachfragedruck sei nicht nur im Einfamilien- und Doppelhausbereich groß. Insgesamt, so Grawunder, umfasse die Liste der Wohnraumsuchenden mittlerweile mehr als 700 Namen.

Angesichts der komplexen Eigentümerstruktur an der Blumenstraße erfolgt die Entwicklung des Areals allerdings nicht über das städtischerseits seit knapp zwei Jahrzehnten übliche „kommunale Bodenmanagement“, bei dem die Stadt die Grundstücke erwirbt, sie erschließt und anschließend gewinnbringend vermarktet, um so finanzielle Mittel für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur – genannt seien nur zusätzliche Kita- und Grundschulplätze – zu erwirtschaften. Da an der Blumenstraße jedoch 15 Eigentümer mit unterschiedlichen Interessen „an Bord“ sind, erfolgt die Vermarktung nach mittlerweile erfolgreicher Umlegung vielmehr privat, weshalb auch die üblichen städtischen Grundstückspreise nicht gelten. Als zentrale Erschließungsachse des Gebiets wird übrigens die namensgebende Blumenstraße dienen – und zwar mit Anbindungen an den Ahlener Weg und an die Kleiststraße. Von letzterer aus wird außerdem noch eine zweite Zufahrt in das Baugebiet entstehen. Zur Regulierung des Regenwassers ist im östlichen Bereich am Ahlener Weg ferner ein Rückhaltebecken geplant, dessen Konturen bereits zu erkennen sind. Die bislang unter Straßenniveau liegenden Wiesen- und Brachflächen werden übrigens durch die Bebauung ein Stück weit angehoben.

Als Besonderheiten lobte Bürgermeister Carsten Grawunder nicht nur die Tatsache, dass der Bereich künftig über eine eigene und bereits im Bau befindliche Kindertagesstätte verfügen wird. Im Innenbereich soll vielmehr auch eine in dieser Form bislang einmalige und in Privatinitiative geplante Wohnanlage für Senioren entstehen.

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