16. „Drensteinfurter Spieletage“
Neuheiten und Klassiker warten

Drensteinfurt -

Auf drei Etagen darf am kommenden Wochenende, 30. November und 1. Dezember, nach Herzenslust gespielt werden. Zum 16. Mal finden die „Drensteinfurter Spieletage“ statt und haben neben Klassikern wie „Cluedo“ auch Neuheiten wie etwa das Spiel des Jahres, „Just One“, zu bieten.

Donnerstag, 28.11.2019, 10:00 Uhr
Sie laden zu den nunmehr 16. „Drensteinfurter Spieletagen“ am kommenden Wochenende in den Kulturbahnhof ein (v.re.): Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck, Hannah Kluck und Jutta Hambrock (Kulturbahnhof-Team) sowie Bürgermeister Carsten Grawunder.
Sie laden zu den nunmehr 16. „Drensteinfurter Spieletagen“ am kommenden Wochenende in den Kulturbahnhof ein (v.re.): Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck, Hannah Kluck und Jutta Hambrock (Kulturbahnhof-Team) sowie Bürgermeister Carsten Grawunder. Foto: Nicole Evering

Auch im Zeitalter der Digitalisierung kommt das analoge Spielen immer noch gut an – das beweisen die „Drensteinfurter Spieletage“, die am kommenden Wochenende zum 16. Mal über die Bühne gehen. 2004 mit der Intention entstanden, den gerade neu eröffneten Kulturbahnhof mit städtischen Veranstaltungen und damit mit Leben zu füllen, ist die „Playstation“ heute ein Selbstläufer. Zumindest, was die Besucherzahlen angeht.

Denn dass rund 50, meist jugendliche Helfer beim Aufbau, als Erklärer und in der Cafeteria im Einsatz sind, das zeugt davon, wie viel Arbeit in den Spieletagen steckt. Aber die Bereitschaft der jungen Leute, sich zu engagieren, sei in Drensteinfurt grundsätzlich hoch, sagt Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck – und verweist als Beispiel auf die Spielstadt „Minilon“, bei der im Sommer fast 100 „Teamer“ mit angepackt haben.

Hauptzielgruppe der Spieletage sind Familien. Jung und Alt sind also am Samstag und Sonntag, 30. November und 1. Dezember, jeweils von 14 bis 18 Uhr eingeladen, zahlreiche neue und andere ausgesuchte Gesellschaftsspiele – auf Brettern, mit Würfeln oder Karten, mit modernster Technik oder mit ganz viel Holz – auszuprobieren. Der Eintritt ist kostenlos.

Einzigartiges Konzept

Das Erklären der Regeln übernehmen wie gewohnt Kinder und Jugendliche. Darauf haben sie sich an mehreren Tagen intensiv vorbereitet. „Dieses Konzept ist weit und breit einzigartig“, weiß Rüdiger Pieck. Zwar sei die Betreuung dadurch vielleicht nicht so professionell wie auf anderen Spielemessen. „Aber die Besucher wissen das Engagement der Jugendlichen zu schätzen.“

In allen Räumen und auf allen drei Etagen des Kulturbahnhofs werden an beiden Tagen unterschiedliche Spiele präsentiert. Für alle Altersgruppen ist etwas dabei. Am Samstag und am Sonntag vertreten ist das Spiel des Jahres, „Just One“, und ebenso „Kitchen Rush“. Lecker wird es in diesem Jahr wieder in der „Bunten Tüte“. Dort, wo traditionell die Spiele für die Jüngsten vorstellt werden, dürfen sich Kinder tatsächlich eine Tüte mit Süßem füllen: für jedes ausprobierte Spiel kommt ein Teil hinein.

Drei Themenräume

Ansonsten gibt es neben einer täglich wechselnden Mischung an Familienspielen auch wieder verschiedene Themenräume zu den Mottos „Tauchen“, „Weltall“ sowie „Räuber und Gendarm“. Dieses Thema wartet mit gleich mit zehn Spielen für die Besucher auf – darunter das neue „How to Rob A Bank“, aber auch Klassiker wie etwa „Cluedo“.

Ein besonderes Highlight wartet am Samstag auf die mutigen Besucher. Im zweiten Obergeschoss entsteht ein „Live-Escape-Room“, in dem es bei „Exit – Geisterbahn des Schreckens“ richtig gruselig zugehen soll.

In der Cafeteria werden frische Waffeln, Kuchen, belegte Brötchen und alkoholfreie Getränke zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Wieder dabei ist auch ein kleiner Flohmarkt, auf dem nicht mehr benötigte Spiele aus den Beständen des Kulturbahnhofs und Spielespenden verkauft werden. Und speziell für dieses Wochenende richtet der Kulturbahnhof ein „TöB“ ein, ein „Temporäres öffentliches Bücherregal“. Eine Übersicht über alle Spiele kann vor der Veranstaltung im Internet abgerufen werden. Vor Ort werden Info-Hefte verteilt.

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