Nachgefragt: Was wünschen sich die Rinkeroder für 2020?
Gesundheit – und ein Grundstück

Rinkerode -

In diesen Tagen wünscht man einander auch in Rinkerode ein gutes neues Jahr. Doch was bedeutet „gut“? Und: Was wünschen die Menschen sich und ihrem Dorf? Wir haben nachgefragt und erfahren: Viele Menschen haben immaterielle Wünsche – wie etwa Gesundheit und Gelassenheit.

Donnerstag, 02.01.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 15:06 Uhr
Die Rinkeroder Christian Bruns, Ulrike Röger und Thomas Beuckmann haben für das neue Jahr gar keine großen Wünsche – außer Gesundheit, mehr Gelassenheit – und ein neues Grundstück für die Feuerwehr.
Die Rinkeroder Christian Bruns, Ulrike Röger und Thomas Beuckmann haben für das neue Jahr gar keine großen Wünsche – außer Gesundheit, mehr Gelassenheit – und ein neues Grundstück für die Feuerwehr. Foto: Flockert

In der Zeit um Silvester wünscht man einander auch im Davertdorf ein gutes neues Jahr. Doch was bedeutet „gut“ für den Einzelnen? Und: Was wünschen die Menschen ihrem Dorf? Was soll sich in Rinkerode verändern, vielleicht verbessern?

Eine Antwort darauf fällt den Bewohnern nicht leicht – was natürlich auch für sich spricht. Ruhiges Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten, eine gute Verkehrsanbindung, schöne Lokale, Angebote für Jung und Alt sowie eine nette Dorfgemeinschaft nennen die von unserer Zeitung Befragten einige der Pluspunkte von Rinkerode.

Und wenn es um so etwas wie das „Sahnehäubchen“ ginge? Dann findet ein sportbegeisterter Bewohner: „Eine Tennishalle wäre echt cool.“ Bisher fährt das TCR-Mitglied in den Wintermonaten zum Spielen immer nach Herbern. Zufrieden mit Rinkerode ist auch Greta Giesa . Allenfalls „bessere Straßen“ wünscht sie sich. Denn der löchrige Asphalt auf dem Göttendorfer Weg und auf der Eickenbecker Straße ist wegen der unklaren Gesetzeslage hinsichtlich der Straßenausbaubeiträge nach wie vor nicht saniert.

Schulweg sicherer machen

Über die Wege der Schulkinder macht sich Norbert Kalytta Gedanken. Konkret wünscht er sich eine bessere Beleuchtung des Patts entlang des Seilbahn-Spielplatzes. Ein anderer Familienvater plädiert für mehr Licht an der Alten Dorfstraße, insbesondere an der Querung von Dartmanns Kamp zum Haverland, um den Schulweg sicherer zu machen.

Für die Sicherheit im Dorf sorgen auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Löschzugführer Christian Bruns sagt: „Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern aller drei Ortsteile, dass sie die Hilfe der Feuerwehr im kommenden Jahr nicht benötigen und gesund bleiben. Denn immer, wenn wir gerufen werden, ist jemand in Not oder es geht einer Person schlecht.“ Damit verbunden ist sein Wunsch, „dass alle Feuerwehrmitglieder immer gesund und wohlauf von den Einsätzen zurückkehren“. Des Weiteren wünscht sich der Löschzugführer, „dass endlich ein passendes Grundstück für den Neubau des Rinkeroder Feuerwehrgerätehauses gefunden wird“.

Hütten bogenförmig anordnen

Für den nächsten Weihnachtsmarkt hat Organisator Thomas Beuckmann keine großen Wünsche. Schließlich war der Budenzauber auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg, und Beuckmann konnte sich über viele positive Rückmeldungen freuen. Er wünscht sich, dass künftig noch einige Marktbeschicker mehr dabei sein werden, so dass die Hütten bogenförmig bis hin zum Backhaus angeordnet werden könnten.

Ulrike Röger, Vorsitzende des Frauenchors, meint über das Davertdorf hinausblickend: „Ich wünsche mir, dass die Menschen ganz allgemein zur Gelassenheit zurückkehren. Und dass das soziale Miteinander wieder mehr auf der Agenda steht.“ Und hinsichtlich ihres Ehrenamtes: „Dass wir unsere erfolgreiche Chorarbeit fortsetzen können und dabei auch das wunderbare Miteinander aller Generationen. Denn Singen macht glücklich“, sagt sie.

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