CDU fordert Maßnahmen an der Fahrradabstellanlage am Bahnhof
„Leezen-Chaos“ im Davertdorf

Rinkerode -

Zahlreiche Rinkeroder nutzen täglich die Bahn für den Weg zur Schule, zur Uni oder aber zur Arbeit. Entsprechend gut genutzt wird die Fahrradabstellanlage am Bahnhof, die mittlerweile buchstäblich „aus den Nähten platzt“. Die CDU-Ortsunion fordert nun von der Stadt Abhilfe.

Montag, 20.01.2020, 23:42 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 16:28 Uhr
Gewohntes Bild: Da die frei zugänglichen Abstellboxen am Rinkeroder Bahnhof restlos überfüllt sind, werden viele „Drahtesel“ einfach wild darum herum geparkt.
Gewohntes Bild: Da die frei zugänglichen Abstellboxen am Rinkeroder Bahnhof restlos überfüllt sind, werden viele „Drahtesel“ einfach wild darum herum geparkt. Foto: CDU

Die Fahrradabstellanlage am Rinkeroder Bahnhof wird rege genutzt. Das beweisen die zahlreichen „Drahtesel“, die tagtäglich keinen überdachten Platz finden und ihren „Warteaufenthalt“, entlang der Zaungitter fristen müssen. „Der Rinkeroder Bahnhof ist eine wichtige Schnittstelle der klimaschonenden Verkehrsmittel Fahrrad und Bahn“, teilt die CDU-Ortsunion mit. Daher hat sie nun eine Erweiterung der überdachten Fahrradparkplätze beantragt. Und die wurde zwischenzeitlich auch genehmigt.

„Die Stadt prüft derzeit eine Fördermöglichkeit durch das Land NRW. Außerdem haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie die vorhandenen Fahrradabstellanlagen noch besser genutzt werden können“, teilt Regina Ruß aus dem Vorstand der Ortsunion mit. „Denn derzeit sind manche Fahrradparkplätze völlig überfüllt, während andere nicht voll ausgelastet sind. Wir wollen, dass alle regelmäßigen Pendler einen der besonders diebstahlgeschützten Plätze für ihr Fahrrad erhalten können.“

Aktuell, so Ruß weiter, befindet sich auf der östlichen Seite in Richtung Albersloh eine Abstellanlage mit drei überdachten Boxen. Zwei Boxen sind offen, eine ist durch eine Tür gesichert, die unbefugtes Betreten verhindern soll. Auf der westlichen Seite in Richtung Dorfmitte befindet sich eine weitere Abstellanlage mit drei überdachten Boxen. „Davon ist jedoch nur eine offen. Zwei sind verschlossen und somit nicht für jeden frei zugänglich“, erklärt Regina Ruß. „Problematisch ist, dass die abschließbaren Boxen wohl nicht voll ausgelastet sind, während die frei zugänglichen Boxen – vor allem auf der westlichen Seite – heillos überbelegt sind. Wegen der verschlossenen Boxen werden die Räder oft drumherum abgestellt.“

Die Ortsunion will daher in der Verwaltung „nachhaken“, wie viele Schlüssel für die Boxen im Umlauf sind und nach welchen Regeln deren Vergabe abläuft. „Das muss den Bürgern transparent gemacht werden“, betont Ruß. „An den Abstellanlagen selbst gibt es leider keine Hinweistafeln, wie potenzielle Nutzer einen Schlüssel bekommen können. Es stehen dort keine Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Website, unter der die Bürger weitere Informationen erhalten können. Das soll sich ändern. Alle Rinkeroder, die regelmäßig mit Fahrrad und Bahn fahren, sollen eine Chance auf einen der gesicherten Stellplätze haben. Besonders attraktiv ist das für Besitzer hochwertiger Fahrräder und E-Bikes“, so Ruß abschließend.

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