Rinkeroder Wehr zieht beim Neujahrsempfang Bilanz
Jeden dritten Tag ein Einsatz

Rinkerode -

Hinter den Mitgliedern des Rinkeroder Löschzugs liegt erneut ein ereignisreiches Jahre. Insgesamt 104 Mal mussten die Wehrleute 2019 ausgerückt. Im Samstag trafen sie sich mit Vertretern der Stadt zum traditionellen Neujahresempfang mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Dienstag, 28.01.2020, 08:39 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 16:26 Uhr
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. Foto: -bim-

„So viele waren wir noch nie“, freute sich Christian Bruns angesichts der aktuell 50 Kräfte starken Einsatzabteilung der Feuerwehr . Diese und viele weitere Zahlen präsentierte der Rinkeroder Löschzugführer beim Neujahrsempfang der Wehr am Samstagnachmittag im Pfarrzentrum den etwa 70 Anwesenden.

Als Gäste begrüßte Bruns Bürgermeister Carsten Grawunder , Ortsvorsteher Bernhard Stückmann, Wehrführer Mike Engels , dessen Stellvertreter Frank Kronshage sowie weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Zu 104 Einsätzen sind die Wehrleute im Jahr 2019 ausgerückt (2018: 119 Einsätze). Darunter waren 20 Brandeinsätze, 22 technische Hilfeleistungen und 54 „First-Responder“-Einsätze. Dabei wurden 46 Menschenleben gerettet, sechs Menschen starben. Insgesamt waren die Rinkeroder Wehrleute 847 Stunden im Einsatz, 69 Mal wurden sie tagsüber alarmiert und 33 Mal in der Nacht. Hinzu kamen zahlreiche Übungsabende und der Besuch diverser Seminare, wie etwa zur Vegetationsbrandbekämpfung. Bei Einsätzen oder Übungen gab es sieben verunfallte oder verletzte Kameraden.

Der „Tag der offenen Tür“ im Juni sei ein voller Erfolg gewesen, blickte der Löschzugführer zurück. Für dieses Jahr freuen sich die Wehrkräfte insbesondere über den Erhalt eines neuen Löschfahrzeugs, des „HLF10“. Zudem werden sie Sommer-Einsatzkleidung bekommen. Und am 26. September wird mit den Bürgern wieder das Oktoberfest gefeiert.

Ovationen für Heinz Rieping

Für seine langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurde insbesondere Heinz Rieping senior geehrt. Stolze 70 Jahre ist er dabei. Aus Respekt vor dieser Leistung erhoben sich die Kameraden von ihren Plätzen. Vanessa Drzysla wurde zur stellvertretenden Leiterin der „First Responder“ ernannt, und Benedikt Dartmann wurde aus dem Amt als stellvertretender Jugendwart verabschiedet. Sophia Bruns verlas den Bericht der Jugendfeuerwehr. Sie erinnerte an die zahlreichen Themen bei den Übungsabenden und an das Pfingst-Zeltlager der Kreisjugend in Albersloh. Wie üblich werden sich die aktuell 14 Mitglieder mit Brezelverkauf und Garderobendienst wieder am Oktoberfest beteiligen. Winfried Husmann berichtete als Leiter der „First Responder“ von der seit 20 Jahren bestehenden, aktuell 21 Kräfte starken Gruppe. Und Willi Möllenkamp blickte auf die Aktivitäten der Ehrenabteilung mit 17 Mitgliedern zurück. Besonders interessant sei der Ausflug zu einer Firma in Wolbeck gewesen, die Crashtests durchführt.

Neubau: Grundstücksgespräche laufen

Bürgermeister Carsten Grawunder sprach den Wehrleuten Dank für ihre Arbeit und Einsatzbereitschaft aus. Hinsichtlich des Baus eines neuen Gerätehauses und der damit verbundenen Suche nach einem geeigneten Grundstück erklärte er, dass bereits entsprechende Gespräche liefen, „so dass wir guter Dinge sind, eine Lösung zu finden“. Auch der Leiter der Feuerwehr, Mike Engels, sowie Ortsvorsteher Bernhard Stückmann sprachen kurze Grußworte. Letzterer hatte auch einen Obolus für die Jugendfeuerwehr dabei.

Im Anschluss besuchten die Wehrleute und ihre Familien die Messe in St. Pankratius und pflegten dann beim Essen die Geselligkeit.

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