Verkehrszählung im Rinkeroder Ortskern
Den Knotenpunkt am Bahnübergang entschärfen

Rinkerode -

Kleine Kameras an mehreren Messpunkten entlang der Ortsdurchfahrt: Diese dürften einigen Einwohnern schon aufgefallen sein. Wie Bauamtsleiter Christoph Britten erläutert, handelt es sich dabei um eine Verkehrszählung. Im Blick: der Kreuzungsbereich am Bahnübergang.

Mittwoch, 12.02.2020, 07:19 Uhr
Die Situation für Linksabbieger sorgt am Rinkeroder Bahnübergang seit Jahrzehnten immer wieder für Diskussionen. Nun hat die Stadt eine Verkehrszählung in Auftrag gegeben.
Die Situation für Linksabbieger sorgt am Rinkeroder Bahnübergang seit Jahrzehnten immer wieder für Diskussionen. Nun hat die Stadt eine Verkehrszählung in Auftrag gegeben. Foto: Birte Moritz

Kleine Kameras, angebracht auf mehreren Verkehrsschildern entlang der Ortsdurchfahrt, versehen mit einem Datenschutzhinweis der Hiltruper Firma „nts“: Diese dürften in den vergangenen Wochen den Einwohnern und Durchreisenden im Davertdorf aufgefallen sein. Was es damit auf sich hat, darüber kann Bauamtsleiter Christoph Britten Aufschluss geben.

Es handelt sich um eine Verkehrszählung, die im Zusammenhang mit einer möglichen Umgestaltung des Bereichs Bahnübergang/Pröbstingweg steht. „Die CDU hatte in der Vergangenheit bemängelt, dass es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen komme, wenn landwirtschaftliche Maschinen aus Richtung Ortskern kommend nach links in den Pröbstingweg abbiegen wollen“, erläutert Britten. Die oft langen Gespanne sorgten für einen Rückstau bis auf die Schienen. Nicht ganz ungefährlich, sollten sich einmal plötzlich die Schranken senken, weil sich ein Zug nähert. Die Christdemokraten hatten angeregt, für eine Entschärfung der Situation zu sorgen, was auch Thema innerhalb der Haushaltsberatungen gewesen ist.

Das Projekt, das benachbarte kleine Gewerbegebiet links der Landesstraße 850 zu überplanen, steht sowieso im Raum. Denn dort seien Tauschflächen für das Drensteinfurter Neubaugebiet „Mondscheinweg“ ausgewiesen worden, so Britten. Im Zuge dessen werde nun auch der Verkehrsknotenpunkt am Bahnübergang näher betrachtet, um später im Bauleitplanverfahren dort möglicherweise Entlastung schaffen zu können.

Kosten für Grunderwerb und Ausbau

Es sei noch keine konkrete Summe dafür in den Etat eingestellt, denn der Bauamtsleiter hatte den Vorschlag gemacht, zunächst eine Verkehrszählung zu veranlassen. „Eine Umgestaltung des Kreuzungsbereichs wäre mit hohen Kosten für Grunderwerb und Ausbau verbunden. Da muss im Vorfeld gut recherchiert sein, ob dies überhaupt erforderlich ist.“ Die Zählung soll also zeigen, wie oft solche Rückstau-Situationen vorkommen.

Seit Ende Januar sind die Kameras an verschiedenen Messpunkten entlang der Ortsdurchfahrt postiert. Die von der Ingenieurgesellschaft „nts“ erhobenen Ergebnisse und ein Vorschlag zur Umgestaltung des Areals sollen in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses präsentiert werden.

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