Bezirke werden geändert
15 411 Einwohner dürfen zur Wahl

Drensteinfurt -

In ziemlich genau sieben Monaten wird in den NRW-Kommunen gewählt. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. In Drensteinfurt wurde dazu nun eine Wahlbezirke neu festgelegt.

Donnerstag, 13.02.2020, 15:23 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 15:38 Uhr
Am 13. September findet auch in Drensteinfurt die nächste Kommunalwahl statt. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Rat einige Änderungen was die Einteilung der Wahlbezirke betrifft.
Am 13. September findet auch in Drensteinfurt die nächste Kommunalwahl statt. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Rat einige Änderungen was die Einteilung der Wahlbezirke betrifft. Foto: Dietmar Jeschke

Bis zum 13. September ist es zwar noch ein wenig hin. Dennoch wirf die Kommunalwahl bereits untrüglich ihre Schatten voraus. Nicht nur im „politischen Tagesgeschäft“, sondern auch, was die Organisation des nächsten Urnengangs betrifft. Letztere beschäftigte am Montagabend die Mitglieder des Rates. Sie nämlich hatten über einige Änderungen über die bislang gültige Wahlbezirkseinteilung zu entscheiden – und das quasi „auf höchstrichterliche Anordnung“, hatte der Verfassungsgerichts in seinem Urteil vom 20. Dezember doch die Abweichungsgrenzen der Wahlbezirksgrößen neu definiert. Demnach dürfen einzelne Wahlbezirke künftig grundsätzlich nicht mehr um 25 Prozent, sondern nur noch um 15 Prozent über oder unter der durchschnittlichen Einwohnerzahl aller Wahlbezirke liegen.

In Drensteinfurt gibt es insgesamt 16 einzelne Wahlbezirke. Bei – Stand 14. Januar – 15 411 Einwohner mit Hauptwohnsitz bedeutet dies eine Durchschnittsgröße von 963 Wahlberechtigten pro Bezirk. Bei jeweils maximal 15-prozentiger Abweichung darf der kleinste Bezirk allenfalls 819 Einwohner zählen. Im größten Bezirk dürfen dagegen nicht mehr als 1107 Einwohnern wohnen. Konkrete Auswirkungen hat das für den Wahlbezirk drei, der im Groben vom Landsbergplatz über das neue Baugebiet am Ladestrang bis hin zum Konrad-Adenauer-Gebiet reicht. Ein Areal, in dem bislang 1132 Einwohner leben – 25 mehr, als nach neuer Regelung zulässig sind.

Um das Ungleichgewicht zu beheben, beschloss der Rat, die Straßen Bahnhofsplatz, Landsbergplatz und Landsbergstraße aus dem Wahlbezirk drei in den Wahlbezirk zwei zu verschieben, der in etwa von der Sendenhorster Straße im Osten bis zum Südwall im Süden und bis zum Grentruper Weg im Westen reicht. Zudem werden die Wittekindstraße und die Harkortstraße im neuen Baugebiet zwischen Adenauer-Straße und Ladestrang dem Wahlbezirk vier zugeschlagen, der die Siedlung Ossenbeck umfasst. Eine weitere Änderung gibt es in Rinkerode, wo die Straße Mägdestiege vom Wahlbezirk 13 in den Wahlbezirk 16 wechselt, weil dessen Mindestgröße ansonsten knapp unterschritten würde.

Mit den Änderungen hofft die Verwaltung, für die nahe Zukunft ein wenig „Luft“ zu haben. Gleichwohl wird sich der Wahlausschuss auf absehbare Zeit sicher erneut mit dem Thema beschäftigen müssen – nämlich dann, wenn es gilt, die neuen Straßen in den derzeit in Planung und Entwicklung befindlichen Arealen „Blumenstraße“ und „Mondscheinweg“ in das komplexe Wahlbezirkskonstrukt „hineinzuflechten“.

 

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