Rinkeroder Skifahrer erleben eine abwechslungsreiche Woche in Tirol
Regen, Sturm und Pulverschnee

Rinkerode -

Die Rinkeroder Kolping-Ski-Freizeit hat eine lange Tradition. In diesem Jahr ging es wieder nach Auffach in Tirol, wo die Teilnehmer neben strahlend blauem Himmel auch einige Wetterkapriolen erlebten. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.

Samstag, 15.02.2020, 11:34 Uhr aktualisiert: 16.02.2020, 16:32 Uhr
Auf und neben den Pisten erlebten die Gäste ein buntes Wetter-
Auf und neben den Pisten erlebten die Gäste ein buntes Wetter-

Die traditionelle Skifreizeit der Kolpingsfamilie führte in diesem Jahr wieder ins „Ferienhotel Iris“ nach Auffach in Tirol. Und da der Wetterbericht bereits eine sehr abwechslungsreiche Woche vorausgesagt hatte, wurden die Teilnehmer bereits bei der Ankunft entsprechend begrüßt: „Wir haben für euch alle Jahreszeiten vorbestellt.“ Und genauso sollte es dann auch kommen.

Am Samstag hatten die Teilnehmer zunächst die Möglichkeit, sich bei strahlend blauem Himmel, frühlingshaften Temperaturen und viel Sonnenschein auf den bestens präparierten Pisten ordentlich einzufahren und sich bei der „Pistenbulli-Party“ am Schatzberggipfel auf die Skiwoche einzustimmen. Am Sonntagvormittag traf sich die Gruppe dann mit den Skilehrern zur Einteilung der Gruppen. „Die drei Skilehrer begleiteten die Gruppen die ganze Woche auf und neben der Piste“, berichtet Reiseleiter Thomas Watermann .

Am Sonntagnachmittag deutete sich dann der erste Wetterumschwung an, bevor es am Montag ausgiebig regnete, so dass sich der eine oder andere Teilnehmer eine passende Alternative zum Skifahren suchte. So wurde in der Gipfelhütte Doppelkopf gespielt oder im Hotel frühzeitig die Sauna angeheizt. „Einige verbrachten aber auch diesen Tag auf der Piste und ließen sich von den Skilehrern zeigen, wie man auch im nassen Schnee noch ordentlich den Berg herunterkommt“, berichtet Watermann.

Am Dienstagmorgen sah es schließlich nicht nur im Tal recht trostlos aus. Auch auf den Pisten hatten der Regen den gesamten Schnee schmelzen lassen. Hinzu kam ein ordentlicher Sturm, so dass das Skigebiet aus Sicherheitsgründen erstmal geschlossen blieb. Kurzerhand organisierte Thomas Watermann daher einen Ausflug ins nahe gelegene Kufstein, an dem gut die Hälfte der Rinkeroder Gäste teilnahm. Für den Rest der Gruppe zahlte sich die Geduld jedoch aus: Ab 11 Uhr wurden das Skigebiet wieder geöffnet. „Mittlerweile hatte auch Schneefall bis ins Tal eingesetzt, so dass der Bus mit den Rückkehrern aus Kufstein am Nachmittag Schneeketten aufziehen musste, um zum Hotel zu gelangen“, erzählt Watermann.

Am Mittwochmorgen freuten sich schließlich alle Teilnehmer über 30 Zentimeter Neuschnee im Tal und bis zu einem halben Meter „frischer weißer Pracht“ auf den Bergen. „Der Winter war zurück, und alle Skifahrer freuten sich über herrlichen Pulverschnee – zunächst noch bei bewölktem Himmel, aber das änderte sich am Donnerstag“, so Watermann, der mit dem Rest der Gruppe die letzten beiden Tage der Skifreizeit bei winterlichen Verhältnissen und strahlendem Sonnenschein voll und ganz genießen durfte.

Wie gewohnt kam für die Teilnehmer auch das Wohlbefinden nicht zu kurz, hatte die Familie Gwiggner, in deren Haus die Rinkeroder während der Woche die einzigen Gäste waren, wieder für alles gesorgt. „Während sich die gute Seele des Hauses, Mama Moni , um alles gekümmert hat, was die Gäste so benötigten, sorgten Tochter Lisa und Vater Walter für die besonderen Leckerbissen in der Küche. Und so durfte auch in diesem Jahr ein besonderes Gala-Menü nicht fehlen“, so Thomas Watermann. Und natürlich kam auch die abendliche Unterhaltung mit Tanzmusik, Knobeln, Doppelkopfspielen und dem einen oder anderen Aprè-Ski-Getränk nicht zu kurz. „Seit mehr als drei Jahrzehnten fährt die Rinkeroder Kolpingsfamilie bereits in das Ferienhotel Iris. Dadurch hat sich nicht nur mit der Familie Gwiggner, sondern auch mit vielen Einheimischen ein sehr familiäres und freundschaftliches Verhältnis entwickelt“, schildert der Reiseleiter. „Traditionell haben es sich die Skilehrer auch nicht nehmen lassen, am Donnerstagabend die Neulinge mit einer zünftigen Skitaufe in die Gruppe aufzunehmen.“

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige Jubilare. So wurden Ulrike Röger und Monika Lütke Harmann für für 15-Jährige Treue sowie Gabi Wonschik und Jutta Vogt für ihre jeweils zehnte Teilnahme an der Skifreizeit mit Urkunden und Verzehrgutscheinen belohnt.

Inzwischen ist die Gruppe wieder wohlbehalten in Rinkerode angekommen. Abgerundet wird die Fahrt mit einem Nachtreffen im Frühjahr, bei dem die Teilnehmer die erlebnisreiche Woche noch einmal mit vielen Bildern Revue passieren lassen.

Der Termin für die nächste Skifreizeit der Kolpingsfamilie steht bereits fest: Vom 23. bis zum 30. Januar 2021 fährt die Gruppe wieder nach Flachau ins Sporthotel Flachauwinkl im Zentrum von Ski Amadé. Anmeldungen nimmt Thomas Watermann unter thom.and@t-online.de oder unter 01 71 / 3 55 58 77 bereits jetzt entgegen.

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