Vater-Kind-Brunch lockte 197 Teilnehmer
Spiel, Spaß und Leckereien

Drensteinfurt -

Zum sechsten Mal hatte das Kulturbahnhof-Team zum Vater-Kind-Brunch eingeladen. „Alte Hasen“ und neue Gesichter kamen vorbei und schnell ins Gespräch. Auch darüber, wie denn ein Ei unversehrt bleiben soll, das man aus fünf Metern Höhe herunterfallen lässt.

Montag, 02.03.2020, 13:46 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 16:32 Uhr
Das Team des Kulturbahnhofs hatte auch zum mittlerweile sechsten Vater-Kinder-Brunch ein buntes Programm organisiert, das reichlich Abwechslung bot.
Das Team des Kulturbahnhofs hatte auch zum mittlerweile sechsten Vater-Kinder-Brunch ein buntes Programm organisiert, das reichlich Abwechslung bot. Foto: Angelika Knöpker

„Ist schon cool, was die Macher im Kulturbahnhof so bieten.“ Michael Talmann ist am Sonntagmorgen einer der 197 Teilnehmer der sechsten Auflage des Vater-Kind-Brunches. Seine Söhne Nico (zehn Jahre) und Mattis (sieben) beißen genüsslich in ihre Nutella-Brötchen. Sie kennen den Brunch aus früheren Jahren und können es kaum erwarten, endlich in die oberen Räume zu gehen, wo viele Stationen und Aktionen auf sie warten. Mit am Tisch sitzt Frank Thomsen aus Rinkerode mit dem sechsjährigen Ole. Sie sind zum ersten Mal im Kulturbahnhof und kommen schnell ins Gespräch mit den anderen Gästen.

Auch Ole kann es kaum erwarten, die vielfältigen Angebote zu entdecken und mitzumachen. Neben den Hauptamtlichen sind auch wieder viele Ehrenamtliche zur Stelle. Sie leiten die Kinder an und geben Tipps – bis auf Pasquale Fuchs. Der darf nämlich nicht verraten, wie man aus Strohhalmen, Bindfaden, Tesafilm und drei Blättern Papier ein Ei so verpackt, dass es den Sturz aus fünf Metern Höhe übersteht.

Nebenan lockt die „Süße Werkstatt“, in der „Cake Balls“ gerollt werden, verziert mit allerlei bunten Perlen. Hannah Kluck und Stephanie Hambrock vom Kulturbahnhof-Team schauen den jungen Konditoren dabei über die Schulter.

Wer eher handwerklich begabt ist, der bastelt Handpuppen aus Strümpfen oder Nagelbretter für Fadenbilder. Holzklötzchen, eine Wandkugelbahn und „Spirobille“ sorgen im Treppenhaus für Kurzweil – die Zeit vergeht wie im Flug.

Kissenschlacht als Höhepunkt

Einer der Höhepunkte ist die Kissenschlacht. Doch bevor es richtig losgehen kann im großen Raum des zweiten Obergeschosses, gibt Kulturbahnhofsleiter Rüdiger Pieck die Regeln bekannt: niemals an den Kopf werfen, und Vorsicht vor den Heizkörpern und Türgriffen, um Verletzungen zu vermeiden. Wer die Regeln bricht, wird mit einer Gelben Karte ermahnt oder mit einer Roten Karte ausgeschlossen. Zunächst messen sich die Kinder untereinander, dann sind die Väter in ihrem Element im „Kampf“ gegen den Nachwuchs. Ruhepausen zwischendurch geben neue Energie.

Väter und Kinder stärkten sich erst einmal am Büfett.

Väter und Kinder stärkten sich erst einmal am Büfett. Foto: Foto: Knöpker

Im Kellergeschoss ist es dunkel. Im Escape-Room müssen die Kinder die richtige Schatztruhe finden, um wieder hinaus und ans Licht zu kommen. Abschluss und Höhepunkt ist das Lagerfeuer, auf dem Würstchen gegrillt werden.

Allen hat es großen Spaß gemacht, und der Zusammenhalt zwischen Vätern und Kindern wurde gestärkt. Und so muss Organisator Rüdiger Pieck am Ende des Tages viele Fragen nach einer Wiederholung beantworten. „Ja, wenn nichts dazwischen kommt, wird es 2021 die siebte Auflage geben“, erklärt er.

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