Das Virus und seine Folgen
Auch Friseure habengeschlossen

Drensteinfurt/Sendenhorst -

Am Freitag hat die Stadt Drensteinfurt die zweite Änderung der Allgemeinverfügung veröffentlicht. Nun müssen auch Friseure ihre Salons geschlossen halten. Die gleiche Entscheidung hat auch die Stadt Sendenhorst getroffen.

Freitag, 20.03.2020, 15:46 Uhr aktualisiert: 23.03.2020, 09:24 Uhr
Seit Freitag müssen auch alle Friseure in Drensteinfurt und Sendenhorst ihre Geschäfte schließen.
Seit Freitag müssen auch alle Friseure in Drensteinfurt und Sendenhorst ihre Geschäfte schließen. Foto: Birte Moritz

„Optiker und Hörgeräteakustiker bleiben geöffnet, damit insbesondere Personen in Schlüsselpositionen dort schnell Reparaturen und Neubeschaffungen durchführen können“, teilt Bürgermeister Carsten Grawunder mit.

Den Betreibern von Verkaufsstellen wurden Auflagen zur Steuerung des Kundenaufkommens, etwa durch die Beschränkung des Zutritts und durch Markierungen im Kassenbereich, sowie zur Bereithaltung von Desinfektionsmöglichkeiten im Eingangsbereich oder für Einkaufswagen gemacht.

Derzeit seien seine Mitarbeiter verstärkt in der Stadt unterwegs, um die Einhaltung der Verbote „mit wachem Auge“ zu kontrollieren, erklärte Ordnungsamtsleiter Martin Brinkötter am Freitagnachmittag auf Anfrage unserer Zeitung. Derzeit sei dies noch mit eigenem Personal möglich. Abhängig von einer möglichen Ausgangssperre müsse man darüber nachdenken, einen zusätzlichen Sicherheitsdienst zu engagieren. „Aber ich hoffe, dass die Drensteinfurter sich so verantwortungsbewusst verhalten, dass wir diesen nicht brauchen“, so Brinkötter. Angesichts der bedrohlichen Lage kündigte er jedoch an, Verstöße rigoros zu ahnden.

Spendenaktion für die „Tafeln“

Zum Start ihrer Social-Media-Kanäle haben die Stadtwerke Ostmünsterland eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Idee: Mit einem Like fördern Follower zugleich das ehrenamtliche Engagement. Pro Like gehen zwei Euro an die „Tafeln“ in der Region – an den „Telgter Teiler“, den „Oelder Tisch“, die „Tafel“ Drensteinfurt, den „Fair-teiler“ Ostbevern und die „Tafel“ Ennigerloh, zu der auch die Ausgabestelle in Sendenhorst gehört.

Ab Samstag, 21. März, gilt ein Sonderfahrplan für die Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr. Der betrifft auch die Eurobahn. Die Linie RB 89 wird auf einen Stundentakt umgestellt. Die Fahrt nach Münster-Nord entfällt. Fahrgäste können sich im Netz und unter der kostenfreien Servicehotline Tel. 0 08 00 / 38 76 22 46 informieren.

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