Schlüsselübergabe an der neuen Caritas-Kita
Startklar für den Regelbetrieb

Drensteinfurt -

Die neue Caritas-Kita „Villa Kunterbunt“ ist bezugsfertig. Am dem 11. Mai könnte der Betrieb beginnen – wenn denn die Corona-Einschränkungen gelockert würden.

Samstag, 02.05.2020, 15:43 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 15:14 Uhr
In ordnungsgemäßem Abstand überreichte Bauherr Bernd Horstkötter Kita-Leiterin Nadja Entrup den symbolischen Schlüssel. Mit dabei waren Josef Schmedding, Gerda Borgmann und Ludger Althoff von der Caritas sowie Architekt Werner Rieping und der städtische Fachbereichsleiter Gregor Stiefel (v. li.).
In ordnungsgemäßem Abstand überreichte Bauherr Bernd Horstkötter Kita-Leiterin Nadja Entrup den symbolischen Schlüssel. Mit dabei waren Josef Schmedding, Gerda Borgmann und Ludger Althoff von der Caritas sowie Architekt Werner Rieping und der städtische Fachbereichsleiter Gregor Stiefel (v. li.). Foto: Jeschke

Es ist geschafft: Mit der feierlichen Schlüsselübergabe durch Bauherr Bernd Horstkötter übernahmen Einrichtungsleiterin Nadja Entrup und Fachbereichsleiter Ludger Althoff von der Caritas am Donnerstag offiziell die Räume der neuen Kita „Villa Kunterbunt“ an der Blumenstraße.

Und das trotz Sonnenschein in ein wenig gedrückter Atmosphäre, denn wann die Kita-Kinder die neuen und lang ersehnten Räumlichkeiten tatsächlich in Beschlag nehmen können, ist weiter ungewiss. Wie in allen übrigen Einrichtungen auch, so läuft aktuell in der bislang provisorisch in Pavillons am Windmühlenweg untergebrachten Einrichtung angesichts der Corona-Pandemie lediglich ein Notbetrieb – und zwar für vier Kinder, deren Eltern in sogenannten „systemrelevanten Berufen“ arbeiten.

Die Kita-Fertigstellung steht damit unter einem ähnlich „unguten Stern“ wie schon der Baubeginn. Zwar war die Suche nach einem Kita-Betreiber, einem passenden Grundstück und einem Bauherren noch recht problemlos über die Bühne gegangen. Als letzterer jedoch vor nun ziemlich genau zwei Jahren die Bodenplatte für die 550 Quadratmeter große und zunächst für drei Gruppen geplante Einrichtung gegossen hatte, hieß es bekanntlich zunächst „Baustopp“. Knapp neun Monate lang zog sich der folgende Rechtsstreit, der sich aufgrund einer ungelösten Grundschuldfrage im Zuge des Umlegungsverfahren ergeben hatte, hin. Erst im Juni vergangenen Jahres ging es schließlich mit den Arbeiten weiter. Jetzt wartet die Tagesstätte nur noch auf ihre jungen Besucher.

Wie der Rinkeroder Bauunternehmer Bernd Horstkötter betonte, habe man den reinen Bauzeitplan von zwölf Monaten exakt eingehalten – und das trotz einiger nicht unerheblicher Planänderungen. So wurde die Küche der Betreuungseinrichtung in der Zwischenzeit deutlich vergrößert, sollen in ihr doch in Zukunft auch Mahlzeiten für andere Kitas frisch zubereitet werden. Ferner wurde der eigentlich als reine Option geplante Bau der vierten Gruppe nach Bekanntwerden der Anmeldezahlen – Anfang August werden stand jetzt 74 Kinder die Caritas-Kita besuchen – bereits jetzt notwendig. Ebenso wie Ludger Althoff dankte Bernd Horstkötter Architekt Werner Rieping für seine kreativen Ideen und Lösungen. „Hier konnten wir endlich das umsetzen, was wir uns vorstellen“, erklärte Althoff. In der kommenden Woche sollen nun der Umzug und die Einrichtung des Mobiliars erfolgen. Am 11. Mai, so Leiterin Nadja Entrup, wäre man dann für den Regelbetrieb startklar.

Das bisherige Provisorium gegenüber der Kita St. Marien am Windmühlenweg wird mit dem Umzug der Caritas-Tagesstätte übrigens nicht überflüssig. Zwar sollen die auf dem Areal des Spielplatzes aufgestellten Container zeitnah verschwinden. Der vor einigen Jahren von der Stadt in solider Holzrahmenbauweise errichtete Pavillon soll dagegen stehen bleiben, um auch künftig Platz für eine Kindergartengruppe in Trägerschaft der Caritas zu bieten, erklärte der städtische Fachbereichsleiter Gregor Stiefel. Da die entsprechende Genehmigung jedoch bislang befristet war, soll der Bauausschusses am kommenden Montag um 17 Uhr im Forum der Teamschule über eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes „Riether Straße I“ abstimmen. „Wir danken vor allem den Nachbarn am Windmühlenweg, die sich mit einer dauerhaften Lösung einverstanden erklärt haben“, so Stiefel.

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