Leben im Rathaus normalisiert sich – langsam
Öffnung mit Einschränkungen

Drensteinfurt -

Nach dem kollektiven „Lockdown“ öffnet die Stadtverwaltung heute erstmals wieder für den regulären Besucherverkehr ihre Pforten. Das allerdings mit Einschränkungen – im Foyer sind nur vier Personen erlaubt. Empfohlen wird weiter, Termine vorab zu vereinbaren.

Sonntag, 14.06.2020, 20:13 Uhr aktualisiert: 15.06.2020, 12:54 Uhr
Ab heute ist es grundsätzlich möglich, die Stadtverwaltung auch ohne Termin aufzusuchen. Bürgermeister Carsten Grawunder empfiehlt dennoch, Sprechzeiten im Vorfeld zu vereinbaren.
Ab heute ist es grundsätzlich möglich, die Stadtverwaltung auch ohne Termin aufzusuchen. Bürgermeister Carsten Grawunder empfiehlt dennoch, Sprechzeiten im Vorfeld zu vereinbaren. Foto: Dietmar Jeschke

Der Corona-bedingte „Lockdown“ traf nicht nur Geschäfte und Restaurants. Um die Verbreitung des Virus zu stoppen, waren vielmehr auch die öffentlichen Verwaltungen in den vergangenen Monaten weitestgehend „dicht“. Das soll sich mit den landesweit angekündigten Lockerungen ab dem heutigen Montag ändern.

„Wir waren aufgrund unserer sehr guten technischen Ausstattung und auch, weil wir bereits seit geraumer Zeit die Möglichkeit des ,Home-Office‘ anbieten, innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Mitarbeiter in der Verwaltung in zwei Gruppen aufzuteilen und die eine Hälfte im Rathaus zu belassen und die andere Hälfte von zuhause aus arbeiten zu lassen“, zeigt sich Bürgermeister Carsten Grawunder äußerst zufrieden mit den Strukturen innerhalb der Verwaltung. „Nach einer langen Phase, in der viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens nahezu auf Null zurückgefahren worden waren, normalisiert sich unserer Leben wieder Stück für Stück.“ Entsprechend ist es ab heute auch grundsätzlich möglich, auch wieder ohne Termin ins Rathaus zu kommen.

Um die für den Infektionsschutz erforderlichen Abstände einzuhalten, sei die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Foyer aufhalten dürfen, allerdings auf vier Personen begrenzt. Carsten Grawunder empfiehlt daher auch weiterhin eine vorherige Terminvereinbarung. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass das gut funktioniert. Niemand musste auf eine Verwaltungsdienstleistung verzichten. Darüber hinaus sind wir durch die Coronaschutzverordnung als Arbeitgeber gehalten, gerade Heimarbeit als Instrument zur Reduzierung von Infektionsgefahren weiter zu ermöglichen“, so der Bürgermeister. „Das führt aber zwangsläufig dazu, dass nicht alle Ansprechpersonen zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung anzutreffen sind. Niemand soll sich vergeblich auf den Weg machen. Und bei umfangreicheren Obliegenheiten empfiehlt sich die Vereinbarung eines Beratungstermins generell.“

Damit die erforderlichen Abstandsregeln eingehalten werden, werde weiterhin darum gebeten, das Rathaus möglichst alleine aufzusuchen. Hilfspersonen, die bei der Erledigung der behördlichen Anliegen unterstützen, sowie auch Kinder seien davon selbstverständlich ausgenommen. Zudem ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung beim Betreten des Verwaltungsgebäudes auch weiterhin Pflicht. „Dies gilt für Personen ab dem sechsten Lebensjahr“, heißt es weiter. „Wer keine Gelegenheit hatte, sich eine entsprechenden Mund-Nasen-Bedeckung zu beschaffen oder diese mal vergessen haben sollte, kann sich beim Empfang in der Verwaltung eine Einwegmaske aushändigen lassen.“

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