Aktionen der Bürgerschützen „St. Johannes“
Film soll fürs Feeling sorgen

Drensteinfurt -

Das Bürgerschützenfest kann am Wochenende nicht stattfinden. Trotzdem soll in der Stadt ein gewisses „Schützenfest-Feeling“ aufkommen. Die ersten Fähnchen hängen bereits. Der „Volltreffer“-Flyer wird ebenfalls in diesen Tagen verteilt. Und ein Schmankerl gibt‘s für die Abonnenten des „Johannesboten“.

Mittwoch, 17.06.2020, 07:44 Uhr
Vorsitzender Theo Scharbaum (r.), König Hans van Doorn (3.v.l.) und Oberst Hugo Billermann (5.v.l.) überreichten je 500 Euro an die Hospizgruppe (vertreten durch Margarete Naerger und Sibylle Vornholt, v.l.) sowie ans „Café Malta“ der Malteser (vertreten durch Dr. Dietmar Möller, Hedwig Eckhoff, Ulla Kunz und Dorothea Stephan, v.r.).
Vorsitzender Theo Scharbaum (r.), König Hans van Doorn (3.v.l.) und Oberst Hugo Billermann (5.v.l.) überreichten je 500 Euro an die Hospizgruppe (vertreten durch Margarete Naerger und Sibylle Vornholt, v.l.) sowie ans „Café Malta“ der Malteser (vertreten durch Dr. Dietmar Möller, Hedwig Eckhoff, Ulla Kunz und Dorothea Stephan, v.r.). Foto: Nicole Evering

Das große Bürgerschützenfest kann am Wochenende nicht stattfinden. Die Absage dieser Veranstaltung ist dem Vorstand des Bürgerschützenvereins „St. Johannes“ nicht leicht gefallen – aber unter den aktuellen Bedingungen seien solch große Feiern nicht möglich, heißt es in einer Pressemitteilung. Trotzdem soll in der Stadt ein gewisses „Schützenfest-Feeling“ aufkommen.

Einige ihrer Fähnchenketten haben die „Bürger“ bereits am zurückliegenden Wochenende in der Innenstadt angebracht – verbunden mit dem Aufruf an die Einwohner, die Stadt zum Wochenende mit weiteren Fahnen zu schmücken.

Und es gibt – wie in den Vorjahren auch – eine Ausgabe des „Volltreffers“. Es handelt sich dabei um eine Sonderausgabe – denn natürlich muss das Heft ohne die Vorberichte zum Schützenfest auskommen. „Stattdessen wird über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen berichtet und ein Rückblick auf die jüngste Generalversammlung geworfen“, teilt der Bürgerschützenverein mit. Dieser analoge „Volltreffer“ werde aktuell durch die Pfadfinder verteilt. Jeder Haushalt in Drensteinfurt soll ein Exemplar erhalten.

Im „Volltreffer“ wird auch nochmals auf den digitalen „Johannesboten“ hingewiesen, für den man sich per WhatsApp registrieren lassen kann. Der Vorstand hat sich für alle Abonnenten des „Johannesboten“ eine Überraschung ausgedacht.

Zur Erinnerung an die ‚gute alte Zeit‘, als die Feier eines Schützenfestes etwas ganz Selbstverständliches gewesen sei, erhalten am bevorstehenden Schützenfest-Wochenende alle Abonnenten die Möglichkeit, den von Christoph Vorlop anlässlich des Jubiläumsschützenfestes 2018 erstellten Film auf allen digitalen Endgeräten zu schauen, so der Verein.

Wenigstens ein kleiner Ersatz

„Ich hoffe, dass alle Interessierten mit diesem Film ein wenig in Schützenfest-Stimmung kommen. Vielleicht treffen sich ja auch kleine Gruppen und schauen sich den Film gemeinsam am Wochenende an. Das ist wenigstens ein kleiner Ersatz für das ausgefallene Fest“, so Christoph Vorlop.

Wer den „Johannesboten“ noch vor dem Schützenfest-Wochenende abonnieren will, der muss die Nummer Tel. 01 57 / 32 60 64 48 in seinem Handy abspeichern und eine WhatsApp-Nachricht mit seinem Vor- und Zunamen senden. Der Verein will seine Mitglieder und Freunde auf diesem Weg über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Doch nicht nur die „Bürger“ trifft die Corona-Krise mit der Absage ihres Jahreshöhepunktes hart. Andere Gruppen und Vereine leiden noch deutlich stärker unter der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen. Deshalb hatten Vorstand und Verein sich schon frühzeitig dazu entschlossen, einen Teil des Geldes, das durch die Festabsage eingespart wird, zu spenden und somit andere in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die „Tafel“ durfte sich schon über 1000 Euro freuen.

Spenden aus der Vorstandskasse

Nun überreichte der Vorstand noch Spenden über jeweils 500 Euro an die Hospizgruppe und ans „Café Malta“ der Malteser. Das Geld stamme aus der Vorstandskasse und sei zudem noch aus den „Privatschatullen“ aufgestockt worden, um die runde Summe zu erreichen, wie der Vorsitzende Theo Scharbaum erläuterte. „Uns ist es wichtig, dass das Geld hier im Ort bleibt und für sinnvolle Projekte verwendet wird. Bei Ihnen wissen wir, dass es gebraucht wird und gut angelegt ist“, so Scharbaum in Richtung der Begünstigten.

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