Bauarbeiten an der Lambertusschule gehen voran
Grawunder schafft den Durchbruch

Walstedde -

Die Bauarbeiten in der Walstedder Lambertusschule gehen voran. Am Dienstag hatten Stadt und Schulleitung zum „Durchbruchfest“ eingeladen. Läuft alles nach Plan, dann sollen die An- und Umbauten von OGS-, Klassen-, Gruppen- und Verwaltungsräumen im Herbst fertig sein.

Mittwoch, 24.06.2020, 08:11 Uhr
Da sind die neuen Räume: Nach der Begrüßung auf dem Schulhof griff Bürgermeister Carsten Grawunder persönlich zum Vorschlaghammer, um den Türdurchbruch zwischen Alt- und Neubautrakt der Lambertusschule zu schaffen.
Da sind die neuen Räume: Nach der Begrüßung auf dem Schulhof griff Bürgermeister Carsten Grawunder persönlich zum Vorschlaghammer, um den Türdurchbruch zwischen Alt- und Neubautrakt der Lambertusschule zu schaffen. Foto: Dietmar Jeschke

Der große Hammer hat schon ordentlich Gewicht – und mit dem nötigen Schwung auch reichlich „Wums“. Das demonstrierte Bürgermeister Carsten Grawunder am Dienstagmorgen in der Lambertusschule höchstpersönlich. Mit einigen kräftigen Schlägen war das Loch in der Wand – und gab den Blick frei auf das, was die Schüler im Herbst erwartet: neue Klassen-, OGS- und Mehrzweckräume, die sich die Schule angesichts anhaltender Raumnot nun schon seit Längerem wünscht.

Die Arbeiten im ersten von zwei Bauabschnitten zur Erweiterung der Grundschule liegen im Plan. Läuft alles glatt, dann soll Ende September alles fertig sein. Bis dahin gilt es zudem noch, den Verwaltungstrakt umzubauen und zu erweitern. Neben einem größeren Konferenzraum gibt es für die insgesamt 38 Beschäftigten der Schule künftig auch kleinere Räume für Besprechungen und Teamsitzungen.

Beim „Durchbruchfest“ am Dienstag waren neben dem Bürgermeister und Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel auch die Erstklässler zugegen – und zwar im Rahmen ihres Abschlusstages vor den großen Ferien. Und da man sich Corona-bedingt in den vergangenen Wochen so gut wie nicht gesehen hatte, gab es durchaus so einiges zu erzählen.

Planmäßig vorangekommen

Insgesamt, berichtete Birgitta von Rosenstiel, habe der Online-Unterricht in den vergangenen Wochen gut funktioniert. In den Kernfächer Deutsch und Mathe sei man planmäßig vorangekommen. Und was vielleicht in den Nebenfächern ein wenig zu kurz gekommen sei, das solle nach den Ferien nachgeholt werden. Vorausgesetzt, alles geht dann wieder seinen geregelten Gang. „Wir gehen davon aus, dass wir normal starten werden“, ist die Schulleiterin optimistisch. „Und wenn nicht, so werden wir es auch anders schaffen – zur Not in einer Kombination aus Online- und Präsenzunterricht.“

Baustellenbedingt wird letzterer zumindest für die Viertklässler nach den Ferien aber zunächst weiter in Drensteinfurt stattfinden. Wie berichtet, hatte die Stadt bereits im Winter übergangsweise Räume in der Teamschule hergerichtet und für die Grundschüler zur Verfügung gestellt. Genutzt wurden sie bedingt durch den Corona-Lockdown bislang aber nur gut vier Wochen.

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