Kita „Hoppeditz“ in Walstedde
Die Bagger rollen am Böcken

Walstedde -

Wegen des erneuten Corona-Lockdowns musste der Termin in den Juli verschoben werden. Am Dienstag nun gab es ihn, den symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau der Kita „Hoppeditz“. Und den ließen sich Vertreter von Verwaltung, Vereinen und Politik nicht entgehen.

Mittwoch, 08.07.2020, 07:48 Uhr
Symbolischer erster Spatenstich für die Kita „Hoppeditz“, die dann zehnte Kindertageseinrichtung im Stadtgebiet (v.l.): Mona Kolbow (Die Grünen), Reinhold Ewering (Bauunternehmen), Andreas Hoppe (SPD), Bürgermeister Carsten Grawunder, Clemens Kuhn (Fortuna Walstedde), Georg Feldmann (Elterninitiative St. Georg), Martin Kowalke (FDP), Architekt Wolfgang Döring sowie die Ortsvorsteher Bernd Borgmann und Josef Waldmann.
Symbolischer erster Spatenstich für die Kita „Hoppeditz“, die dann zehnte Kindertageseinrichtung im Stadtgebiet (v.l.): Mona Kolbow (Die Grünen), Reinhold Ewering (Bauunternehmen), Andreas Hoppe (SPD), Bürgermeister Carsten Grawunder, Clemens Kuhn (Fortuna Walstedde), Georg Feldmann (Elterninitiative St. Georg), Martin Kowalke (FDP), Architekt Wolfgang Döring sowie die Ortsvorsteher Bernd Borgmann und Josef Waldmann. Foto: Nicole Evering

Großer Bahnhof gestern Vormittag im Lambertusdorf: Zwar wird am Böcken schon seit einigen Tagen fleißig abgesperrt und ausgebaggert, den symbolischen ersten Spatenstich wollten sich die Vertreter der Verwaltung, der Trägervereine und der Politik dennoch nicht nehmen lassen.

Es ist das erste Mal, dass die Stadt bei einer Kita selbst als Bauträgerin in Erscheinung tritt. Mit leichter Verzögerung, da die Baugenehmigung auf sich warten ließ, wird das Millionenprojekt, das von Architekt Wolfgang Döring zusammen mit der Elterninitiative St. Georg und Fortuna Walstedde geplant worden ist, nun Wirklichkeit. Viele Familien warten darauf, denn in der Kita „Hoppeditz“ sollen endlich auch Kinder unter zwei Jahren in einer Einrichtung betreut werden. Das war in Walstedde bislang noch nicht möglich.

„Das ist ein schönes Ereignis bei bestem Spatenstich-Wetter“, sagte Bürgermeister Carsten Grawunder beim Blick in den blauen Himmel und nannte noch ein paar Eckdaten: Drei Gruppen sollen in der Kita untergebracht werden mit der Möglichkeit, das Gebäude bei Bedarf für eine vierte aufzustocken. In Sachen Klimaschutz wird es eine Dachbegrünung und eine PV-Anlage bekommen, die die Erdwärmepumpen antreibt. Rund 2,3 Millionen Euro soll das Gesamtprojekt kosten, mit einer Fertigstellung wird im April 2021 gerechnet. Das Gebäude sei nicht nur energetisch, sondern auch platzmäßig optimiert geplant worden, betonte der Architekt.

Das Dorfleben aktiv gestalten

Das Konzept der Sport-Kita wird durch die direkte Nachbarschaft zu den Sporthallen und -plätzen am Böcken möglich. „Wir wollen auch andere Wege gehen, um das Dorfleben aktiv zu gestalten“, erklärte Fortunen-Chef Clemens Kuhn. Dazu gehörten eben auch Bildung und Erziehung. „Und weil Bewegung bei vielen Kindern ein großes Manko ist, wollen wir dem mit unserem Kita-Konzept entgegenwirken.“

Lob für das Projekt kam von allen Parteien. „Diese Kooperation macht vieles möglich“, meinte etwa der neue SPD-Vorsitzende Andreas Hoppe. Auch Mona Kolbow (Die Grünen) als „junge Mutter“ und Martin Kowalke (FDP) bewerteten den Neubau als „super Sache“. Heinz Töns (CDU) äußerte die Hoffnung, dass die Stadt in ihrer Funktion als Bauträgerin nicht mehr in die Bredouille geraten könne, von anderen „hingehalten“ zu werden.

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