Auszeichnung für die Fortuna
Sport als Motor der Integration

Walstedde -

Etwa 285 Sportvereine mit rund 90 000 Mitgliedern gibt es im Kreis Warendorf. Nur acht davon sind allerdings anerkannter Stützpunktverein des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und wurden im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ ausgezeichnet. Einer davon ist Fortuna Walstedde.

Freitag, 17.07.2020, 16:37 Uhr
Freuten sich über die Auszeichnung (v.l.): Alexandra Rohling (Inklusionsbeauftragte Fortuna), Clemens Kuhn (Vorsitzender Fortuna), Ferdi Schmal (Ehrenpräsident KSB Warendorf) und Olaf Lenz (zweiter Vorsitzender Fortuna).
Freuten sich über die Auszeichnung (v.l.): Alexandra Rohling (Inklusionsbeauftragte Fortuna), Clemens Kuhn (Vorsitzender Fortuna), Ferdi Schmal (Ehrenpräsident KSB Warendorf) und Olaf Lenz (zweiter Vorsitzender Fortuna). Foto: Fortuna

Ferdi Schmal , der Ehrenpräsident des Kreissportbundes Warendorf ( KSB ), überreichte nun die entsprechende Urkunde, teilt der Verein mit.

„Deutschland ist ein Einwanderungsland. Es ist eine zentrale landespolitische Aufgabe und eine Langzeitaufgabe, Menschen aus verschiedenen Nationen mit Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung zu integrieren“, so Schmal. „Der beste Integrationsmotor ist nach wie vor der Sport.“ Ein Stützpunktverein zeichne sich dadurch aus, die Integration aller Bürger zu fördern. „Es wird eine offene Willkommenskultur gelebt und ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft geleistet“, erklärte er. „Das Ziel ist es, die interkulturelle Kompetenz aller Trainer, Übungsleiter und Vereinsverantwortlichen zu schulen“, ergänzte der Ehrenpräsident des KSB.

Als nun anerkannter Stützpunktverein für Integration – davon gibt es pro Stadt oder Gemeinde höchstens einen – darf sich die Fortuna über eine finanzielle Förderung von 2000 Euro in diesem Jahr freuen. „In den nächsten Jahren erhalten wir jeweils 1000 Euro. Maximal sind es 7000 Euro in fünf Jahren“, erläuterte Olaf Lenz , der zweite Vorsitzende bei den Walstedder Sportlern. Das Geld komme der Sport-Kita „Hoppeditz“ zugute und soll dort für die Öffentlichkeitsarbeit, Ausstattung und Honorare genutzt werden. Ebenfalls muss der Verein nun jährlich ein Fest ausrichten.

Vorfreude auf die Zusammenarbeit

Den Kontakt zur Fortuna hatte Sabine Lillmanntöns hergestellt. Sie ist als Fachkraft für Integration durch Sport beim KSB tätig. „Bei ihr sind Sie in guten Händen“, so Schmal lachend. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind stolz, jetzt zu den acht Stützpunktvereinen im Kreis Warendorf zu gehören“, erklärte Lenz.

Neben der finanziellen Förderung, der Urkunde und dem imageträchtigen Titel gab es für die Fortuna als Geschenk ebenfalls noch ein Banner mit der Aufschrift „Integration durch Sport“ – ein Mal für die Turnhalle und ein Mal digital für die Homepage.

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