Arbeiten an Grundschule und Schützenstraße
Ferienzeit ist Baustellenzeit

Drensteinfurt -

Es wird gebaut in der Stadt. Die Arbeiten zur Erweiterung der KvG-Grundschule haben begonnen. Zudem sollen die Ampelanlagen an der Schützenstraße erneuert werden. Deren Sanierung ist allerdings immer noch nicht fest terminiert.

Sonntag, 19.07.2020, 11:41 Uhr
Die Pflastersteine wurden bereits entfernt. In den kommenden Wochen wird mit dem Anbau der KvG-Schule begonnen.
Die Pflastersteine wurden bereits entfernt. In den kommenden Wochen wird mit dem Anbau der KvG-Schule begonnen. Foto: Dietmar Jeschke

Der über Jahrzehnte hinweg schon ein wenig „schulbildprägende“ Fahrradständer ist verschwunden. Der Bauzaun steht, und die Pflastersteine wurden bereits aufgehoben – kurz: Die lange angekündigten und geplanten Bauarbeiten an der Kardinal-von-Galen-Grundschule haben in den vergangenen Tagen tatsächlich begonnen.

Dort, wo bislang die „Drahtesel“ der Erst- bis Viertklässler trocken „unter Dach“ standen, entsteht in den kommenden Monaten ein Anbau in zweigeschossiger Bauweise samt Flachdach. „Es entstehen zwei neue Klassenräume samt Differenzierungsraum, wodurch dem Bereich des Offenen Ganztags mehr Platz gegeben werden kann“, berichtet Markus Freise vom Bauamt der Stadtverwaltung.

In diesen Tagen soll dazu mit den Erdarbeiten begonnen werden. Läuft alles nach Plan, dann sollen die Räume im März des kommenden Jahres bezugsfertig sein. Kosten wird die Maßnahme laut Stadt rund 1,1 Millionen Euro.

Gebaut wird derzeit auch an anderer Stelle. Mitarbeiter einer Spezialfirma für Lichtzeichentechnik waren in den vergangenen Tagen damit beschäftigt, im Auftrag des zuständigen Kreises Warendorf an den Kreuzungen von Josef- und Goethestraße mit der Schützenstraße (K 21) zunächst provisorische Ampelmasten zu errichten. Grund dafür, erklärt Kreissprecherin Kerstin Butz auf Anfrage unserer Zeitung, sei die Erneuerung und Umstellung der gesamten Ampelanlage auf moderne und damit energiesparende LED-Technik.

Verkehrsführung noch offen

Mit der bereits seit einigen Jahren geplanten Sanierung der Kreisstraße 21 im Bereich der sich unmittelbar anschließenden Bahnunterführung habe diese Maßnahme allerdings nichts zu tun, so Butz weiter. Wie berichtet, muss die marode Fahrbahn aufgrund von Undichtigkeiten im sogenannten „Trogbauwerk“ abgedichtet und erneuert werden. Eigentlich sollten die Arbeiten dazu – unter Vollsperrung – bereits im Juli vergangenen Jahres beginnen. Daraus wurde aber nichts. Im Winter dann meldete der Kreis, dass die Baumaßnahme – bei nur noch halbseitiger Sperrung – im Sommer dieses Jahres starten sollte. Aktuell, schildert Kerstin Butz weiter, gehe man jedoch davon aus, dass erst im September tatsächlich gebaut werde. Wie dann der Verkehr um oder durch die einzige innerstädtische Verbindungsachse zwischen den beiden durch die Bahnlinie getrennten Ortshälften laufen soll, sei noch offen.

Bei der Vorstellung der ersten Planungen im Jahr 2018 hatte der Kreis die Gesamtkosten für die Sanierungsarbeiten an der Schützenstraße mit etwa 630 000 Euro beziffert. Die finanzielle Förderung – erwartet wurden 70 Prozent Landesmittel – war damals bereits bei der Bezirksregierung beantragt worden und sollte schon 2019 bewilligt werden.

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