Bundes- und Landesmittel sollen Lernen von zu Hause stärken
Digitalpakt unterstützt Schulen

Drensteinfurt -

Wie der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (Westkirchen) und sein Landtagskollege Henning Rehbaum (Albersloh) in einer gemeinsamen Pressemitteilung kundtun, können nun ab sofort die Bundes- und Landesmittel zum Soforthilfeprogramm „DigitalPakt Schule“ abgerufen werden. Davon profitieren auch die Stadt Drensteinfurt und die Tagesklinik in Walstedde.

Freitag, 31.07.2020, 12:26 Uhr
Die Stadt Drensteinfurt erhält Fördermittel in Höhe von 59 478 Euro, um Laptops, Notebooks und Tablets für Schüler anzuschaffen.
Die Stadt Drensteinfurt erhält Fördermittel in Höhe von 59 478 Euro, um Laptops, Notebooks und Tablets für Schüler anzuschaffen. Foto: dpa

Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms geht es um die Anschaffung von Laptops, Notebooks und Tablets für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der finanziellen Verhältnisse der Eltern bisher nicht auf solche Geräte zurückgreifen konnten. Die entsprechende Förderrichtlinie war erst am vergangenen Mittwoch durch Runderlass des NRW-Schulministeriums verkündet worden. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie im Besonderen soziale Faktoren berücksichtigt. Danach erhält Drensteinfurt 59 478 Euro für die Anschaffung digitaler Endgeräte in Schulen. Des Weiteren wird die Tagesklinik Walstedde mit 3421 Euro ausgestattet, wie es in der Mitteilung heißt.

„Um zu gewährleisten, dass alle Schüler auch in Corona-Zeiten die gleichen Chancen auf Bildung haben, müssen wir unsere Schulen digital fit machen“, so der ehemals als Berufsschullehrer tätige und heutige Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker , der sich in der Bundeshauptstadt für ein schnelles Förderprogramm eingesetzt hatte. Mit seinem Landtagskollegen Henning Rehbaum hofft er nun auf eine zügige und möglichst unbürokratische Umsetzung.

Besonders positiv bewerten die zwei CDU-Abgeordneten, dass mit Inkrafttreten der Förderrichtlinie ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ab dem 16. März 2020 verbunden sei. Das bedeute: Alle ab dem Zeitpunkt der Schulschließungen bereits vorgenommenen Beschaffungen mit dem Ziel der Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten können nun durch dieses Programm abgerechnet werden.

Hintergrund: Die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm sind von den Schulträgern möglichst bis zum 31. Dezember 2020 vollständig abzurufen. Die Schulträger können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen.

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