CDU stellt ihr 30-seitiges Wahlprogramm vor
Die Werse hat zentrale Bedeutung

Drensteinfurt -

Am 1. August hat die CDU ihr Wahlkampfbüro in der Innenstadt eröffnet. Der Flyer, in dem das Wahlprogramm in Kurzform vorgestellt wird, hängt seitdem in den Schaufenstern aus. Nun präsentierten Markus Wiewel, Sabrina Salomon und Martin Welscheit das ausformulierte, 30 Seiten umfassende Programm, das auch auf der CDU-Homepage zu finden ist sowie im Wahlkampfbüro zur Mitnahme ausliegt.

Montag, 10.08.2020, 04:22 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 05:02 Uhr
Martin Welscheit, Markus Wiewel und Sabrina Salomon (v.l.)
Martin Welscheit, Markus Wiewel und Sabrina Salomon (v.l.) Foto: CDU

Am 1. August hat die CDU ihr Wahlkampfbüro in der Innenstadt eröffnet. Der Flyer, in dem das Wahlprogramm in Kurzform vorgestellt wird, hängt seitdem in den Schaufenstern aus. Nun präsentierten Markus Wiewel , Sabrina Salomon und Martin Welscheit das ausformulierte, 30 Seiten umfassende Programm, das auch auf der CDU-Homepage zu finden ist sowie im Wahlkampfbüro zur Mitnahme ausliegt.

„Um weiterhin eine zukunftsweisende Politik für unsere Stadt durchsetzen zu können, brauchen wir in allererster Linie die politische Mehrheit im Rat und keinen Bürgermeister mit CDU-Parteibuch“, beziehen die Christdemokraten in einer Pressemitteilung Stellung dazu, dass sie keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken und auch keinen der Bewerber – weder Amtsinhaber Carsten Grawunder noch Herausforderin Heidi Pechmann – unterstützen.

„Für die ‚CDU vor Ort‘ stehen Lebensqualität und Lebenssituation der Menschen im Mittelpunkt“, heißt es. Deshalb hat sie sich für die kommende Legislaturperiode unter anderem diese Schwerpunkte gesetzt:

Drensteinfurt gestalten: Die CDU will das 2015 beschlossene Stadtentwicklungskonzept (ISEK) konsequent fortführen und weiter umsetzen. „Nach dem Marktplatz müssen jetzt Kurze Straße und Schlossallee neu gestaltet werden.“

Renaturierung der Werse: Dies solle ein zentrales Thema der Lokalpolitik der nächsten Jahre werden. „Neben der Bedeutung für den Umweltschutz ist es auch ein weiterer Schritt zu einer Innenstadt mit tollen Aufenthaltsqualitäten.“ Dies ziehe Radtouristen an und mache Gastronomie interessant, schreibt die CDU.

Anreize für Gastronomie und Handel: Die CDU will durch die Umsetzung von Fördermaßnahmen die Attraktivität der Stadt für Gewerbetreibende steigern.

Arbeitsplätze: Mit einem neuen Gewerbegebiet – etwa an der B 58 – sollen Arbeitsplätze geschaffen und zugleich die Lkw von der Konrad-Adenauer-Straße ferngehalten werden.

Verträgliches Wachstum: Eine weitere Baulandentwicklung müsse nachhaltig, flächenschonend und weitgehend klimaneutral erfolgen. Die Nachverdichtung solle Vorrang haben. Die CDU will mit einer Wohnungs- und Baulandbedarfsermittlung dafür Sorge tragen, dass bezahlbarer, barrierefreier und seniorengerechter Wohnraum entsteht.

Sportzentrum Erlfeld: Eine neue Leichtathletikanlage mit Tartanbahn, Weit- und Hochsprunganlage soll in naher Zukunft geschaffen werden. „Auch das Erlbad ist ein großes Pfund unserer Stadt und muss auch langfristig als städtisches Angebot erhalten bleiben – und zwar mit warmem Wasser“, heißt es im Wahlprogramm.

Barrierefreie Bahnhöfe: Die CDU versuche seit vielen Jahren, bei den entsprechenden Gremien der Bahn voranzukommen. Auf Initiative von Martin Zinselmeier und Martin Welscheit sei es gelungen, auf der Liste der Förderzusagen nach oben zu rutschen. Die CDU werde nun den Druck auf die verantwortlichen Stellen aufrechterhalten, damit eine zügige Umsetzung erfolge.

Kita-Ausbau: „Dieses Thema duldet nie Stillstand“, betont die CDU. „Das Ziel bleibt eine vollständige Versorgung U2/U3, damit alle Drensteinfurter Beruf und Familie in Einklang bringen können.“

Infrastruktur im Außenbereich: Ziel seien der Erhalt und Ausbau des Wegenetzes und ein flächendeckender Anschluss ans Glasfasernetz.

Gesunde Finanzen: Da es aufgrund der Corona-Krise „heute noch keine seriösen Prognosen der zu erwartenden Einnahmen für 2020 und die Folgejahre gibt, müssen wir – trotz vieler Wahlziele – Einnahmen und Ausgaben besonders im Auge behalten werden. Vieles muss unter den Vorbehalt der Finanzierbarkeit gestellt werden – alles andere wäre unseriös“, teilt die CDU mit.

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