Große Impf-Nachfrage
Herbstzeit ist Grippezeit

Drensteinfurt -

Aus Angst, sich gleichzeitig mit Gruppe und Corona infizieren zu können, lassen sich derzeit viele Menschen gegen Influenza impfen. Das Ärztehaus am Amtshofweg empfiehlt dies besonders den Risikogruppen.

Mittwoch, 16.09.2020, 12:18 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 15:16 Uhr
Die Mediziner des Ärztehauses am Amtshofweg empfehlen Risikogruppen, sich gegen Grippe impfen zu lassen.
Die Mediziner des Ärztehauses am Amtshofweg empfehlen Risikogruppen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Foto: Julia Otto

Zahlreiche Ärzte und politische Vertreter des Gesundheitswesens rechnen mit einem starken Anstieg der Nachfrage nach Grippeimpfungen. Kein Wunder, sorgen sich doch nicht wenige Bürger darum, sich zeitgleich mit Influenza und dem Covid-19-Virus anstecken zu können.

Wie das Ärztehaus am Amtshofweg angesichts der zuletzt stark gestiegenen Impfanfragen mitteilt, spreche die ständige Impfkommision des Robert-Koch-Instituts jedoch auch weiterhin nur eine Grippe-Impfempfehlung für Risikogruppen aus – und wolle diese aktuell auch nicht auf die gesamte Bevölkerung ausweiten.

Zu den Risikogruppen, heißt es in der Mitteilung weiter, gehören Menschen über 60 Jahre, Schwangere, Menschen mit chronischen Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Asthma, sowie Menschen, die aus beruflichen Gründen besonders einer Infektionsgefahr ausgeliefert sind. Dazu zählen etwa Pflegekräfte, Ärzte, Erzieher oder Lehrer.

„Die Studienlage ist derzeit einfach noch zu dünn, um beurteilen zu können, ob junge und gesunde Menschen tatsächlich durch eine gleichzeitige Influenzainfektion und dem Covid-19-Virus gefährlichere Krankheitsverläufe entwickeln. Für ältere Patienten oder Risikogruppen ist eine Impfung aber absolut empfehlenswert“, erklärt Dr. Birgit Salomon aus dem Ärztehaus am Amtshofweg. Man selbst bereite sich derweil auf die deutlich höhere Nachfrage nach Grippeimpfungen vor. „Wir werden an den kommenden beiden Samstagen, 19. und 26. September, jeweils von 9 bis 11 Uhr die Türen außerplanmäßig für unsere Patienten, die eine Grippeimpfung wünschen, öffnen“, erklärt Birgit Salomon abschließend.

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