Drensteinfurter Hirsch ziert als Plastik den Kreisverkehr am Ahlener Weg
Wappentier in Lebensgröße

Drensteinfurt -

Im Beisein von mehr als 100 Interessierten enthüllte der Vorstand des Heimatvereins am Samstagnachmittag gemeinsam mit Sponsoren die Plastik am Kreisverkehr Ahlener Weg/Hammer Straße, die das Wappentier der Stadt darstellt. Damit wurde ein Projekt vollendet, dessen Idee schon 2009 geboren wurde.

Montag, 05.10.2020, 05:18 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 12:09 Uhr
Seit 1971 ist der Hirsch das Wappentier der Stadt Drensteinfurt. Der Heimatverein machte sich dafür stark, dass er als Skulptur nun am Kreisverkehr Ahlener Weg/Hammer Straße ein Blickfang ist. Vorsitzender Franz Josef Naber (Foto unten) begrüßte zahlreich anwesende Bürger, die an der
Seit 1971 ist der Hirsch das Wappentier der Stadt Drensteinfurt. Der Heimatverein machte sich dafür stark, dass er als Skulptur nun am Kreisverkehr Ahlener Weg/Hammer Straße ein Blickfang ist. Vorsitzender Franz Josef Naber (Foto unten) begrüßte zahlreich anwesende Bürger, die an der Foto: Angelika Knöpker

Er ist 2,50 Meter hoch, 2,10 Meter lang und wiegt 1,5 Tonnen. Der lebensgroße Hirsch aus Stahl zieht die Blicke der Vorbeifahrenden an. Im Beisein von mehr als 100 Interessierten enthüllte der Vorstand des Heimatvereins am Samstagnachmittag gemeinsam mit Sponsoren die Plastik am Kreisverkehr Ahlener Weg/Hammer Straße, die das Wappentier der Stadt darstellt.

Vorsitzender Franz-Josef Naber freute sich über das große Besucherinteresse und erinnerte in seiner Begrüßung an die Umsetzung von der Idee bis zur Realisierung, das Wappentier der Stadt Drensteinfurt öffentlich zu präsentieren. „Schon 2009 kamen die ersten Vorschläge des Heimatvereins, doch der plötzliche Tod des damaligen Vorsitzenden haben sie zunichte gemacht“, sagte er. Erst im vergangenen Jahr seien sie durch Mitglied Günter Koch wieder aus der Schublade geholt worden. „Und dann ging alles rasend schnell“, dankte er Vereinsmitglied Michael Weber, der eine 80 DIN-A-4-Seiten lange Berechnung für das Genehmigungsverfahren erstellt hatte. Regionalmanagerin Jana Uphoff sicherte über das Landesprogramm „Vital NRW im Kreis Warendorf “ eine 80-prozentige Finanzierung des Projekts zu. Nabers Dank galt allen Beteiligten, auch den Mitarbeitern des Baubetriebshofes, die das Betonfundament gegossen hatten, Ludger und Sven Niesmann für das Schleifen und Aufstellen sowie einem heimischen Bauunternehmer als Unterstützer.

Das Engagement aller Beteiligten lobte auch Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder.

Am „Tag der Deutschen Einheit“ sollten sich alle bewusst sein, welch ein hohes Gut die Demokratie ist, erinnerte er an die Unfreiheit in der ehemaligen DDR. „Helfen Sie alle mit, dass sich an diesem Zustand nichts ändert“, sagte er.

Geschichtliches zum Stadtwappen stellte anschließend Dr. Ralf Klötzer vor. Fuchskopf, Rehkopf, Hasenkopf als Siegel seien die Symbole der Stadt Drensteinfurt gewesen, bevor 1771 der Hirsch als Siegel und erst 1971 als Stadtwappen Eingang gefunden habe.

Nach der Enthüllung gab der Vorsitzende des Heimatvereins bekannt, dass die Negativform der Plastik nach Fertigstellung des Kreisverkehrs vor dem Mondschein-Viertel einen würdigen Platz finden wird.

Gefeiert wurde die Enthüllung der bis zuletzt gut verpackten Skulptur mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Schlossbistro.

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