Konstituierende Ratssitzung
Im Galopp durchs Programm

Drensteinfurt -

Die gestraffte Form der konstituierenden Ratssitzung am Montag war der derzeitigen Corona-Lage geschuldet. Die Verabschiedung der ausscheidenden Ratsmitglieder wurde verschoben, über die Besetzung der Posten hatten sich die Fraktionen schon im Vorfeld verständigt.

Mittwoch, 04.11.2020, 06:42 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 06:50 Uhr
Das Gremium kam am Montagabend in der Dreingau-Halle zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen – auf Abstand und mit vorherigem Corona-Schnelltest.
Das Gremium kam am Montagabend in der Dreingau-Halle zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen – auf Abstand und mit vorherigem Corona-Schnelltest. Foto: Nicole Evering

„Corona hat uns fest im Griff.“ 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befinde man sich erneut in einem Kampf – dem gegen das Virus. „Wir bleiben auf Distanz und reduzieren unsere Kontakte auf ein vertretbares Minimum“, so der frisch vereidigte Bürgermeister Carsten Grawunder in seiner kurzen Antrittsrede. Und ähnlich gestrafft fiel am Montagabend die gesamte konstituierende Sitzung des neugewählten Stadtrates aus, die Corona-bedingt in die Dreingau-Halle verlegt worden war.

Dort war für ausreichend Abstand gesorgt, das Team von „MEG Medien“ kümmerte sich mit seiner Technik darum, dass dennoch alle zu verstehen waren. Ein verpflichtender Corona-Schnelltest für alle Beteiligten und Maskenpflicht auch am Sitzplatz sorgten für zusätzliche Sicherheit. Die Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder war jedoch von der Tagesordnung gestrichen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. „Dann in einem angemessenen Rahmen und mit einem guten Bauchgefühl“, hoffte Grawunder.

Eröffnung durch den Altersvorsitzenden

In dieser Sitzung ging es also vornehmlich darum, das formal zu beschließen, was die Fraktionen im Vorfeld in mehreren interfraktionellen Gesprächsrunden vereinbart hatten (wir berichteten). Nach der Eröffnung durch den Altersvorsitzenden Bernhard Stückmann ( CDU ), nahm dieser auch die Vereidigung des alten und neuen Stadtoberhauptes vor. Anschließend wurden die Ratsmitglieder verpflichtet – den Eid sprach stellvertretend für alle das jüngste Ratsmitglied Martin Niesmann (SPD). Zu Stellvertretern des Bürgermeisters wurden in schriftlicher Abstimmung Andreas Brinkmann (CDU) und Simone Stude (SPD) einstimmig bei einer Enthaltung gewählt. Auch bei den Ortsvorsteher-Posten wurde einhellig für die im Vorfeld festgelegten CDU-Politiker votiert: Josef Waldmann für Drensteinfurt, Bernhard Stückmann für Rinkerode sowie Heinz Frie für Walstedde – der die Nachfolge von Bernhard Borgmann antritt.

Acht Ausschüsse

 

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