Corona-Infizierte berichtet
„Ich dachte, das war´s“

Drensteinfurt -

Sie war fit und durchaus sportlich unterwegs. Das ist für eine 59-jährige Drensteinfurterin aber nun seit acht Monaten vorbei. Im Zuge der sogenannten „ersten Welle“ hatte sie sich während der Arbeit mit Corona infiziert – und zwischenzeitlich bereits mit dem Leben abgeschlossen. Von Dietmar Jeschke
Samstag, 07.11.2020, 10:47 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 07.11.2020, 10:47 Uhr
Nach zwei konventionellen Coronatests, die negativ ausgefallen waren, ließ die 59-jährige Drensteinfurterin wegen anhaltender Beschwerden einen Antikörpertest machen. Und der bestätigte ihre Vermutung, dass sie tatsächlich an Corona erkrankt war.
Nach zwei konventionellen Coronatests, die negativ ausgefallen waren, ließ die 59-jährige Drensteinfurterin wegen anhaltender Beschwerden einen Antikörpertest machen. Und der bestätigte ihre Vermutung, dass sie tatsächlich an Corona erkrankt war. Foto: Dietmar Jeschke
In der großen, transparenten Kiste am Rande des Küchentisches stapeln sich Briefe, Diagnosen, Rechnungen und sonstiger medizinischer Schriftwechsel. Material, das eigentlich alleine schon einen Aktenordner füllen könnte. „Aber das lohnt sich noch nicht. Denn da kommt ja noch einiges hinzu“, ist Anja H. (Name von der Redaktion geändert) überzeugt.
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