Gedenkveranstaltungen am Volkstrauertag
Kranzniederlegung in aller Stille

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde -

Die Kontaktbeschränkungen machen auch vor Gedenktagen nicht Halt. Das Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich 2020 zum 75. Mal gejährt. Geplant war deshalb, zum Volkstrauertag eine größere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Nun wird es ein Gedenken im kleinen Kreis.

Donnerstag, 12.11.2020, 08:45 Uhr aktualisiert: 12.11.2020, 08:50 Uhr
Die Veranstaltungen am Volkstrauertag – hier ein Bild aus Walstedde im vergangenen Jahr – können nicht wie üblich mit vielen Teilnehmern abgehalten werden.
Die Veranstaltungen am Volkstrauertag – hier ein Bild aus Walstedde im vergangenen Jahr – können nicht wie üblich mit vielen Teilnehmern abgehalten werden. Foto: -sibe-

So vieles muss in diesem Jahr ausfallen oder anders stattfinden als gewohnt. Die geltenden Kontaktbeschränkungen machen auch vor Gedenktagen nicht Halt. Das Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich 2020 zum 75. Mal gejährt. Geplant war deshalb, zum Volkstrauertag , an dem traditionell der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird, eine größere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Aber alle Überlegungen – unter anderem sollte es einen Fackelzug der Partnerkompanie des Ahlener Bundeswehr-Bataillons geben – sind mit Verkündung des „Lockdowns light“ für den Monat November hinfällig geworden.

Elke Göller , die die Gedenkveranstaltung von städtischer Seite organisiert, musste also umplanen. Denn ganz ausfallen sollte sie keinesfalls. In Absprache mit dem Kreis Warendorf ist entschieden worden, dass der Volkstrauertag im Zuge der aktuellen Corona-Schutzverordnung als besondere Veranstaltung, die der „öffentlichen Ordnung dient“, zu bewerten, also zulässig ist. Deshalb dürfen sich mehr als die sonst erlaubten zwei Haushalte öffentlich treffen und zeitweise auch den Mindestabstand unterschreiten. Ein Mund-Nase-Schutz ist allerdings für alle Teilnehmer Pflicht.

Eine größere Menschenansammlung soll dennoch vermieden werden. Genau genommen werden es pro Stadtteil höchstens fünf Personen sein, die am kommenden Sonntag, 15. November, die Kränze an den Ehrenmälern niederlegen sowie im Gedenken an die Toten und Verwundeten innehalten werden, erläutert Elke Göller die Pläne.

Eine Rede für alle Ortsteile

Bürgermeister Carsten Grawunder hat eine ortsübergreifend gleichlautende Rede verfasst, die als einlaminierter Text an die Kränze geheftet werden soll. Ein QR-Code verweist auf die städtische Homepage, auf der seine Worte ab Sonntag ebenfalls zu finden sein werden. So haben im Nachgang alle Interessierten, die in diesem Jahr eben nicht persönlich an der Gedenkveranstaltung teilnehmen können, die Möglichkeit, sich trotzdem darüber zu informieren.

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