Werse-Renaturierung
Das neue Naturparadies zwischen Albersloh und Rinkerode

Albersloh/Sendenhorst -

Zwischen Albersloh und Rinkerode ist ein kleines Naturparadies entstanden. Auf einem 6500 Quadratmeter großen Areal wurden 900 Bäume und Sträucher gepflanzt, die Werse erhielt einen kleinen Nebenarm und auch eine Insel gibt es dort, in der Nähe des „Haus Dechering“. Die Natur wird sich wohlfühlen – Menschen sind dort nicht gern gesehen. Von Ulrich Schaper
Dienstag, 15.12.2020, 15:18 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020, 15:18 Uhr
Insgesamt 6500 Quadratmeter bemisst das Areal, auf dem die Baumaßnahmen stattgefunden haben. Die Werse hat nun wesentlich mehr Raum
Insgesamt 6500 Quadratmeter bemisst das Areal, auf dem die Baumaßnahmen stattgefunden haben. Die Werse hat nun wesentlich mehr Raum Foto: Ulrich Schaper

Flüsse können etwas sehr Unbeherrschbares an sich haben. Wenn man sie in ein Korsett zwingt, wenn man ihnen Auslauf verwehrt, dann können sie wirklich großen Schaden anrichten.

„Wir alle haben noch die Bilder aus dem Mai 2001 vor Augen, als die Werse über die Ufer trat“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke. Fließgeschwindigkeiten von Gewässern, das sei kein theoretisches Problem. Man habe gesehen, dass sie auch im Kreis Warendorf Menschen und ihre Existenzen bedrohen können.

Zwischen Albersloh und Rinkerode, in der Nähe von „Haus Dechering“, ist in dieser Woche nun eine Renaturierungsmaßnahme beendet worden, die eben genau dazu dient, die Fließgeschwindigkeit der Werse zu verringern – und die dem Fluss darüber hinaus ein natürlicheres Bild zurückgibt.

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