Rückkehr zu Präsenzgottesdiensten
Vier Messen an den Wochenenden

Drensteinfurt -

Zu einem reduzierten Gottesdienstprogramm wird die Pfarrei St. Regina ab dem 12. Januar zurückkehren. Werktags sollen die Gottesdienste wie gewohnt stattfinden. Das Programm an den Wochenenden wird auf insgesamt vier Messen zusammengestrichen.

Freitag, 08.01.2021, 13:55 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 14:00 Uhr
In den Kirchen der Pfarrgemeinde St. Regina sollen ab der kommenden Woche wieder Präsenzgottesdienste stattfinden – allerdings in reduziertem Umfang.
In den Kirchen der Pfarrgemeinde St. Regina sollen ab der kommenden Woche wieder Präsenzgottesdienste stattfinden – allerdings in reduziertem Umfang. Foto: Jörg Schlummer

Zu einem reduzierten Gottesdienstprogramm wird die Pfarrei St. Regina ab dem 12. Januar in ihren Kirchen in Drensteinfurt, Rinkerode, Walstedde und Ameke zurückkehren. Entsprechend der Aufforderung des Bistums Münster, die Gottesdienste zu halten, möchte auch die Drensteinfurter Gemeinde für die Gläubigen, die dies wünschen, wieder Präsenzgottesdienste als seelsorgliches Angebot vorhalten, so wie es auch die Nachbarpfarreien in Ascheberg, Sendenhorst und Ahlen tun, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dies soll jedoch in reduzierter Form geschehen. Die Werktagsgottesdienste sollen wie gewohnt stattfinden. Sonntags wird die Anzahl der Messen von sieben auf vier reduziert. Die Messen am Samstagabend um 18.30 Uhr in Ameke und Rinkerode entfallen ebenso wie die Sonntagabendmesse in Drensteinfurt. Somit finden die Heiligen Messen um 17 Uhr am Samstag in Drensteinfurt, die Sonntagsmessen um 9.30 Uhr in Walstedde und Rinkerode und die Sonntagsmesse um 11 Uhr in Drensteinfurt wieder statt.

„Das Seelsorgeteam hat die Rückkehr zu einem reduzierten Gottesdienstprogramm einstimmig beschlossen“, heißt es weiter. Diese Regelung sei zunächst bis Ende Februar vorgesehen. Es gelte das gleiche Corona-Schutzkonzept wie vor Weihnachten: Der Gemeindegesang entfällt, Masken werden getragen, und die Gläubigen werden aufgefordert, nach den Messen nicht mehr auf dem Kirchplatz zusammenzustehen.

Kerzen entzündet, Impulse mitgenommen

Die Kirchen bleiben auch weiterhin zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet und ermöglichen so den Menschen einen Moment der Ruhe und des stillen Gebetes. In den vergangenen Wochen hätten viele Gläubige Kerzen in den Kirchen entzündet und die ausgelegten Impulse und Gebete mitgenommen, berichtet Pastor Jörg Schlummer. „Auch in den nächsten Wochen werden Impulse zu den Sonntagen ausliegen, die gerne für diejenigen mitgenommen werden können, die noch nicht zum Präsenzgottesdienst gehen möchten. Zusätzlich werden kleine Videos als Impulse auf die Pfarrei-Homepage gestellt.“

Eine große positive Resonanz habe es zu den beiden gestreamten Gottesdiensten an Heiligabend gegeben, erzählt der Pfarrer. Eine Krippenfeier für jüngere Kinder und eine Familienmesse mit Krippenspiel hätten zahlreiche Mitfeiernde über das Internet gefunden. Zum täglichen Geläut um 18 Uhr lädt die Gemeinde auch weiterhin ein, zu Hause für Menschen in der Corona-Krise zu beten. Ein entsprechender Gebetsvorschlag findet sich auf der Homepage der Gemeinde und in den Kirchen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7757083?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F
Nachrichten-Ticker